Entwicklerblog für die Rattenfalle

Für das Projekt „Anzug von Toszum wirklich bauen“ ist ein Model gefunden, Maß genommen, Maßblatt wegen unplausibel zurückgewiesen und neue Maße genommen. Die Vorarbeit ist erledigt und gerade wird ein etwas dickerer Probecatsuit gebaut. Wenn der passt, wird dieses etwas gruselige Teil mit Einbauten nach den dann stimmenden Maßen gebaut.

Nun spielen in der Geschichte gesteuerte Reizstromanwendungen eine größere Rolle. Minimum je ein Bewegungssensor mit 2 Elektroden an jedem Arm und Bein, den Brüsten und dem Gesäß sind einfach unbezahlbar, ausserdem kann kein Sensor im Anzug die Teile auslösen. Für mich war klar, das das hier gefakt werden muss. Die Firma Wampun Technology, die bei Startrek immer die technischen Gimmicks liefert, hat bestimmt ein paar Drähte. Es gibt Tens-Geräte mit 4 Ausgängen, umständlich zu steuern, es gibt welche mit Bewegungssensor, aber nur einem Ausgang und so stand da die Frage der Machbarkeit auf „Mission impossible“.

Dann stieß  ich auf das „Lob- und Tadel“- System der Firma Radiotoy. Hier gibt es streichholzschachtelgroße Reizstromgeräte mit 2 programmierbaren Ausgängen und einer programmierbaren Schnittstelle namens „e-Web“, die mehrere von den Teilen fernsteuern kann. Damit wären mit drei solcher Lob- und Tadel-Empfänger 6 Stromkreise steuerbar, es gibt sogar eine Fernsteuerung für einen Magic-Wand-Massager.

Es blieb die Frage „was steuert?“ Bei der Suche nach Bewegungssensoren stieß ich auf die Firma Tinkerforge, die ein modulares Entwicklersystem anbietet. Da tat sich eine Welt auf: Es gibt Beschleunigungssensoren – ich denke jetzt an 4: einen je Arm, einen am Becken, die Beine sind eh verbunden, aber Kopfbewegungen könnte der Anzug erfassen und beantworten. Es gibt einen Geräuschsensor, der bei zu viel Lärm die Empfindlichkeit des ganzen Systems hochsetzt. Es gibt ein Waagenmodul, das die Spannung der Korsettschnüre auf 50 g genau messen kann und dann eine Winde steuern könnte. Es gibt kleine Potentiometer, damit das Model sich (anfangs?) die Stromstärke selber einstellen kann und es gibt einen Feuchtigkeitssensor. Der ist allerdings häßlich.

Dazu gibt es eine Schnittstelle RS 232 zum e-WEB, ein kleines Display, damit man im Video auch sehen kann, was der Anzug mit dem Model macht und es gibt Schnittstellen zu kräftigen Motoren. Mal sehen, ob ich das ganze programmiert bekomme. Jeder Baustein läßt sich in Visual Basic ansprechen und das kann ich. Das Schöne ist: Alle Reizstromteile sind funkgesteuert und damit potentialgetrennt. Wenn das Model durch die Sensorkabel aussieht wie von den Borg geflohen, ist das je eher passend.

Ich hoffe nur, daß ich über dem Baukasten das Fotografieren nicht vergesse. Er kommt morgen. Bild von Tinkerforge.com.

24.04.2017

Der Baukasten von Tinkerforge ist da. Es kamen lauter kleine Teile, Dokumentation im Internet. Das Auspacken und Zusammenschrauben dauerte 10 Minuten. Erste Erkenntnis:

Der Baukasten funktioniert wirklich.

Der Bewegungssensor (das an der langen Strippe oben) ist sehr empfindlich, reagiert schon bei leichtem Druck auf den Tisch, lässt sich aber einstellen. Ich hab 2 davon, so zum Beispiel für Bewegungsmessung Kopf und Becken. Mehr, wenn ich die Programmierung begriffen habe.

Der Geräuschsensor (links oben auf der Platine) ist auch sehr empfindlich und leicht einzustellen. Aber das Gesamtkonstrukt macht einen stabilen Eindruck.

Zweite Erkenntnis: Das LCD-Display ist mit bloßem Auge kaum zu lesen. Gut sehen kann man auf dem Foto nach HDR-Bearbeitung, das es schon ein bisschen auf mich hört.

.

Und jetzt werde ich 30 Jahre nach BASIC mal Python lernen, dann aus 2 Bewegungsmeldern und einem Geräuschsensor sowie einem programmierbaren Drehknopf eine Schaltung bauen,

  • die bewegungsabhängig Balkendiagramme auf das Display zaubert,
  • geräuschabhängig die Empfindlichkeit hochsetzt,
  • die Balken in vorprogrammierter Zeit wieder langsam auf null fährt
  • mit dem Potentimeter auf einen Maximalwert einzustellen ist
  • und auf einen Knopfdruck sicher alles auf null fährt.

Wenn das sicher klappt, wird in der nächsten Stufe das Modul RS-232-Schnittstelle aktiviert und ein TENS-Gerät mit 2 Ausgängen angeschlossen. Heldenhafter Selbstversuch, dann längere Einkaufsliste.

Vorher muß nur halt in Python programmieren lernen.

Ähm: nächstes Fotoshooting am Mittwoch 26.4..

 

 

 

 

20.9.17: Das Maßscheidern eines Catsuit für ein Model, das nicht selbst zum Schneider fahren kann, ist ein Elend. Freitag ist die erste Anprobe.

  35 Replies to “Entwicklerblog für die Rattenfalle”

  1. Constantin
    19. April 2017 at 23:16

    Hallo, eine sehr interessante Idee ist das mit dem Anzug.
    Evtl hätte ich für dich eine alternative auf Basis von mehreren Arduinos. Dabei generiert ein Arduino die Estim-Signale und wird von einem weiteren gesteuert (kein mp3 Signal oä,, das Signal wird direkt vom Arduino generiert und man hat dadurch volle Kontrolle über jeden der gesamt 8 Kanäle ) .Das ganze läuft in der aktuellen Fassung vollautomatisch, könnte aber auch durch Bewegungsmelder bzw Beschleunigungssensoren gesteuert werden. Das System hab ich hier seit zwei Jahren im Einsatz und könnte an deine Idee angepasst werden.
    Bei Interesse melde dich bitte per Mail, dann kann ich dir auch weitere Details und Bilder schicken.

    Gruß
    Constantin

  2. Matthias
    20. April 2017 at 12:15

    Wahrscheinlich denkst Du automatisch dran, möchte es aber trotzdem noch erwähnen:
    Immer die Sicherheit im Auge behalten. Ansteuerung von Reizstromgeräten per selbst gebastelter Steuerung ist gut, aber nur in der Form „Steuerung – Reizstromgerät – Model / Opfer“.
    Bei allen Aktuatoren (Motor, Zylinder, …) immer die Kraftbegrenzung im Auge behalten. Immer Überlast-Situation betrachten und eine Sicherung einbauen.
    Und zum Schluss: für den Notfall eine Quick-Release Strategie vorsehen.
    Sorry nochmal für die Klugscheißerei, habe aber auch beruflich bedingt immer den Blick auf die Sicherheit.

    Gruß, Matthias

    • Chaoskarl
      20. April 2017 at 15:10

      Dankeschön, Matthias. Das ist genau der Grund, warum ich hier lieber ein teures aber technisch ausgereiftes System mit potentialgetrennten batteriebetriebenen Kleinstromerzeugern nutze als mir eine billige Schaltung auszudenken, die 180 V Sägezahnimpulse erzeugt. Ich mag mein Model auch nicht quälen oder schädigen.
      Im Gegensatz zu der Geschichte hat das Model einen Notaus-Knopf und eine Kreislaufüberwachung, falls sie plötzlich mal nichts mehr sagen kann. Bei Vakuumbett-Shootings hat sich das sehr bewährt und die Überwachung steht bei der bürgerlichen Arbeit herum. Beide Sicherheitsvorrichtungen werden allerdings unauffällig platziert. Ich habe einmal im Leben gesehen, wie jemand Unterwasserbondage filmt und muss bei diesem extremen Setting sagen: Sicherheit geht vor.
      Quick-Release-Strategie hab ich zu meinem Gurtmesser nie gesagt, aber es ist immer dabei und musste auch schon einmal Korsettschnüre öffnen.

      Für die Steuerung der Korsett- und Beinteilverschlüsse habe ich noch keine überzeugende Idee. Neben der Kraftbegrenzung ist da das Problem mit der Unkalkulierbarkeit von 10-fach geschnürten und damit 10-fach umgelenkten Nylonseilen oder was immer es wird. dazu müssen zwei Winden gleichzeitig von rechts und links ziehen, ich mag dem Model nicht die Wirbelsäule brechen. Das wird möglicherweise traditionelle hirngesteuerte Handarbeit. Hydraulik wird es in keinem Fall und auch mit dem so oft zitierten Garagentoröffner habe ich schlechte Erfahrungen.

      Besten Gruß zurück!

  3. 20. April 2017 at 23:34

    Hut ab das du dich an so ein Projekt heran wagst. Ich verfolge ebenfalls ähnliche Ansätze und weiß wie komplex sowas werden kann. Die Lösung mit den Lob&Tadel ist sicherlich das Beste was es derzeit in dieser Richtung gibt. Die hätten auch die passenden Bewegungsmelder als Trigger für Ihre Reizstromgeräte. (e-whip)

    Automatische Korsettschnürung halte ich mit einer Winde für nicht machbar. Das wird sich nie gleichmäßig zuziehen.

    Ansonsten hoffe ich auf viele regelmäßige Updates vom Entstehungsprozess! und auf das Ergebniss freue ich mich natürlich auch. Kennst du JG Leathers und sein Creature Project? Der hat so einen Anzug in der Art schon gebaut und in Betrieb. Vielleicht inspiriert der dich ja zu der Einen oder Anderen Lösung.

    VG,
    elims

    • Chaoskarl
      21. April 2017 at 13:25

      Dankeschön!
      Die Empfängereinheiten von Lob und Tadel erfüllen meine Gedanken an Sicherheit und Steuerbarkeit gut. Bei der E-Whip als Trigger ist das Problem, das ich nicht während des „Spiels“ einschalten oder steuern kann.
      Korsettschnürung mit Winde habe ich gerade getestet. Es läuft zunächst auf 2 Winden hinaus – eine links und eine rechts, die schön symmetrisch arbeiten, jeweils leicht schräg nach oben ziehen, damit sie das Opfer (in dem Falle mich) auch etwas ausheben und aus der Korsettmitte eine doppelte Schnur ziehen, die dann oben und unten je fünfmal umgelenkt wird. das war schon ganz schön effektiv, da muss eine Lastbegrenzung rein. Wenn das so nicht klappt, könnten links und rechts auch je 4 Schnüre gezogen werden, die dann nur noch je 2x umgelenkt werden. Hier müssen ja keine Finger schnüren und eine billige Seilwinde ist eher zu stark -> das funktioniert jetzt schon ganz gut.

      Ich kenne das Creature Project und fand es recht anregend.
      lg Joe

  4. Jens
    23. April 2017 at 0:56

    Ich dachte, Du hast eine medizinische Ausbildung?!

    Elektoden von Brust zu Brust sind lebensgefährlich. Im günstigsten Fall führen sie nur zu Herz-Rythmus-Störungen.

    Lieben Gruß
    Jens

    • Chaoskarl
      23. April 2017 at 12:31

      Hi Jens,
      logisch, da hat keinerlei Strom durch den Brustkorb zu fliessen – oberhalb Gürtellinie ist große Vorsicht, kürzeste Stromstrecken und Potentialtrennung angesagt. Auch wenn es geTÜVte Tens-Geräte gibt, die mit vier Elektroden hinten am Brustkorb ansetzen und aus den 2 Mustern der Elektrodenpaare eine Schwebung irgendwo in der Mitte zaubern, werde ich ganz sicher nicht so weit gehen, Resultatströme durch den Brustkorb zuzulassen. (Mal „TENS Thorax“ googeln)
      Nebenbei: Unter Latex verliert Strom schnell seine Wirkung, denn nach dem Durchschwitzen gibt es nur noch Oberflächenströme. Aber wehe, man dreht dann zum Ausgleich hoch und dann kommt eine Ruhephase mit Trocknen …
      Es ist viel Planung und viel Kopfkino dabei.

    • Lapi
      26. April 2017 at 17:10

      Nur mal langsam ;). Deine Sorge ist berechtigt, allerdings nicht bei Chaoskarl. Eine medizinische Ausbildung ist leicht untertrieben, du kannst dir sicher sein das er genau weiß was er tut und an alle möglichen Komplikationen denkt, diese berücksichtigt und deren Entstehung verhindert. 🙂

      Genauer möchte ich auf die möglichen Schwierigkeiten da auch gar nicht eingehen, außerhalb eines med. Fachpublikums ist da jede Aussage viel zu gefährlich und bringt nur Nachahmer auf dumme Gedanken 😉

  5. bastler56
    23. April 2017 at 18:52

    Was aber nicht heißt das an den Brüsten keine Elektroden angebracht werden dürfen. Solange ein Kanal pro Brust benutzt wird geht das in Ordnung. Natürlich sollte dabei nicht die volle Leistung der Steuergeräte ausgenutzt werden. Bei entsprechenden Einstellungen von Frequenz und Intensität lassen sich ähnliche Wirkungen erzeugen wie bei normaler Stimulation. Voraussetzung dafür sind gut sitzende/anliegende Elektroden links und rechts oder ober und unterhalb der Brustwarze.
    In der entsprechenden Szene (BDSM) gibt es dazu entsprechende Informationen und Erfahrungsberichte.

    • Chaoskarl
      23. April 2017 at 20:15

      Das denke ich auch.

  6. Jaybee
    6. Mai 2017 at 18:54

    Das klingt nach einer Menge Bastel-Arbeit. Mit etwas Zeit kann man sich wirklich schöne Spielsachen ausdenken. Wenn du Hilfe brauchst: Hardware-Entwicklung und -Programmierung sind mein Job und mein Hobby. Und dein Model weiß, worauf es sich einlässt? Mit echtem Interesse macht das Basteln gleich vielfach mehr Spaß. Ach ja: phantastische Fotos, weiter so!

    viele Grüße
    Jaybee

    • Chaoskarl
      12. Mai 2017 at 13:01

      Die Bastelarbeit ist nicht schlimm. Tinkerforge kann man zusammenstecken und dann funktioniert das genau so, wie man es programmiert hat. Und da ist das Problem: So ein Programm soll ja das Opfer nicht verletzen. Also war der Plan:
      1. Schaffen und sicheres Steuern eines Parameters, der einfach nur anzeigt, wie viel sich das Opfer in den letzten Sekunden bewegt hat. Ein Poti für ein vom Opfer vorher einstellbares Grundlevel und eine Abklingzeit sollten funktionieren.
      2. Umsetzen dieser Steuerung auf vier Parameter, die das Bewegungsniveau 2 Arme, Kopf und Becken (unterhalb davon hat wenig Sinn, da ist eh alles zusammengeschnürt) auf einem Display anzeigt als Reiz Arme, Brüste und Schenkel (zum Beispiel).
      3. Einpflegen eines Notaus und einer Verschärfung für zuviel Krach aus einem Mikrophon. Wenn das alles so sicher funktioniert, dann kann in die Routinen an geeigneter Stelle die Ansteuerung für „Lob und Tadel“ eingefügt werden. Das Gute bei Lob und Tadel ist, das sie nach 5 Sekunden ohne neue Befehle einfach abschalten. Das schlechte ist: Wenn durch einen Programmierfehler Befehle kommen, könnte es schmerzhafter werden als gedacht.

      Ich bin noch bei Punkt 1. 🙁

  7. Paul
    12. Mai 2017 at 7:45

    Man kann tinkerforge doch auch über die WLAN-Masterextension vom Laptop aus steuern. Das hätte den Vorteil das du keine Bilder von so einem Mini Display machen musst weil du direkt ein Bildschirmfoto machen kannst bzw. kannst du die Werte mit dem Laptop auch über einen Fernseher/Beamer etc ausgeben.
    Ebenso ginge eine Implementierung auf dem RedBrick der einen HDMI Ausgang hat da kannst du ebenso einen größeren Bildschirm verwenden.
    Aufgrund meiner besseren Erfahrungen in Java habe ich es damit angesteuert, hier hat man schon eine Menge Bibliotheken die einen Grafen malen etc. bzw. kannst du da eine ansprechende Oberfläche mit JavaFX bauen die du dann deinem Bildschirm entsprechend anpasst.

    • Chaoskarl
      12. Mai 2017 at 12:01

      Dankeschön,
      die Idee mit dem red Brick hatte ich auch schon (er liegt auch schon herum). Beamer ist natürlich, gerade wenn ein Video gedreht werden soll, noch eine Idee besser. Ich sitze allerdings noch in der einfachsten Programmierung – seit meiner Harwareprogrammierzeit mit dem Z 1013 sind irgendwie dreissig Jahre vergangen und Basic versteht keiner mehr.

  8. Fingon
    16. Juni 2017 at 19:32

    Grüß dich,

    Gibt’s schon News bzw einen Zeitplan zum Projekt?

    LG,
    Fingon

    • Chaoskarl
      17. Juni 2017 at 13:30

      Der Zeitplan ist: immer einen Schritt weiter!
      Letzte Woche gab es einen lästigen Rückschlag: Nachdem das Model einmal wieder einbestellt werden mußte, weil ein Maß unplausibel war, fehlen jetzt Teile des Maßbogens -> nochmal messen. Sie gehört nicht zu den Leuten, die ich jeden Tag sehe. Mal sehen, ob ich das nächste Woche schaffe, da hinzufahren.

  9. Kalle wirsch
    2. August 2017 at 12:38

    Wie steht es eigentlich um das Projekt?

    • Chaoskarl
      5. August 2017 at 9:14

      Letzte Woche war die zweite Vermessung des Models, der Anzug ist probebereit – ohne elektrische Einbauten.

      • Rasmuson
        5. August 2017 at 18:25

        Shootest du das anprobieren auch?

        • Chaoskarl
          6. August 2017 at 7:14

          Das wäre der Plan.

          • klaus
            13. August 2017 at 18:08

            Wann bekommen wir denn die ersten bilder zu sehen, wenn ich mal so salopp fragen darf

          • Chaoskarl
            20. August 2017 at 16:45

            Derzeit hängen wir noch am Vorseriencatsuit. Ich hoffe, da haben wir in diesem Monat die ersten Bilder.

          • Fingon
            20. September 2017 at 18:18

            Und wie schauts jetzt aus? 🙂 Der September nähert sich schön langsam dem Ende… gibt’s ein Update?

          • dm
            21. September 2017 at 21:29

            Dann gibt es also ab Freitag Bilder von der Anprobe? Ausgezeichnet 🙂

        • dm
          6. August 2017 at 15:20

          Das wollte ich auch gerade fragen 😉
          Bin schon gespannt, welches Model sich dazu bereit erklärt hat 🙂

          • Chaoskarl
            7. August 2017 at 12:11

            Bisher ist Ariana, auch wenn sie schon oft fotografiert wurde, nicht als Model in der MK in Erscheinung getreten.

  10. Rasmuson
    9. August 2017 at 22:46

    Sorry vielleicht dumme Frage. MK? Lg

  11. sun
    14. August 2017 at 13:39

    ich kann zwar an sich mit Reizstrom und co nix anfange (ist mir persönlich zu ‚extrem‘) – doch ich hätte noch nen paar ideen für das Display:
    du erwähntest video oben – ich denke Beamer ist eher ungeeignet – kann schnell zu flackern/flimmern führen und hat tendenziell auch keinen so tollen Kontrast..

    als Display könnte man z.b. ein raspberry pi mit tft (gibt es von allen möglichen Anbietern) verwenden- da würde ist allerdings auch die Schwierigkeit das diese zum teil keine so tolle Auflösung oder Kontrast bieten.
    Bester Kontrast wäre mit einem großes OLED-Display (Organic-LED) möglich: schwarz = AUS; Farbe = LEDs an
    allerdings wird es wahrscheinlich schwer ein großes OLED zu finden. (also so im 7″ Bereich)

    weiter Idee: ein Smartphone als Display zu verwenden. da kann man einfach eine Website im Vollbildmodus anzeigen und schon können auch live Daten von einem Server (irgendein Computer) angezeigt werden – und man hat viele Möglichkeiten der Gestaltung (Schriftart, Farbe, Schatten, Balkendiagramme, line-charts / plottings und so weiter …..)
    Schwierigkeit hier ist – ich glaub alle Smartphones haben Hochglanz-spiegelnde Oberflächen – das ist für foto/film-sets eher unpraktisch

    allgemein zu LC-Displays (LCDs) – normalerweise gibt es da immer eine Möglichkeit den Kontrast einzustellen (entweder ein Poti oder digital) – damit kann man den Kontrast für den gewünschten Blickwinkel und Umgebungstemperatur anpassen. dann sollte es auch auf dem Foto direkt sichtbar werden…. (meistens sind solche kleinen LCDs sehr Blickwinkel abhängig.)

    kurz zu deinem im Foto abgebildeten Display und ‚Balken-Anzeige‘ –> das Display ist ein 20 Zeichen x 4 Zeilen ‚Character‘-Display – es an an jeder dieser stellen nur voreingestellt ASCII-Zeichen anzeigen.
    eventuell gibt es noch 8 selbst-definierbare Zeichen. damit kann man auch ein Balkendiagramm basteln – wenn man die selbst definierten zeichen dazu nimmt könnte man auf bis zu 5*20= 80 schritte kommen.

    Alternative dazu sind sogenante ‚Dot-Matrix‘ Displays. diese haben dann Klassisch wie beim Computer-Bildschirm auch – X*Y Punkte und man kann dann dort frei positioniert graphic drauf ‚malen‘..
    da gibt es z.B. die DOG reihe von Elektronik-Assembly die relative günstig ist und sehr gut funktioniert (hab selbst schon mit gearbeitet): http://www.lcd-module.de/produkte/dog.html
    die gibts auch in ‚Weißeschrift auf Schwarzem Grund‘:
    http://www.lcd-module.de/fileadmin/user_upload/DOGM162S-W.png
    wobei hier die Schriftfarbe von der LED-Hintergrundbeleuchtungsfarbe abhängig ist.
    das größte aus der Serie ist 240×128 Pixel bei 3,9″.
    alles was größer wird fällt dann mehr oben unter die TFT-Kategorie..

    grüße aus der bastel-ecke…
    sun

  12. dshark
    22. September 2017 at 16:13

    I can’t wait to see the results 🙂

  13. dm
    22. September 2017 at 20:55

    Und, wie lief die Anprobe heute?
    Bilder? 😉

    • Chaoskarl
      24. September 2017 at 11:20

      Anprobe war gut. Ich habe vorgestern abend vom Hersteller zwei (!) wahrscheinliche Probecatsuits bekommen und muss jetzt damit zu Arianna, um sie drin zu fotografieren. Meine handgemessenen Maße passten trotz aller Sorgfalt auch beim 2. Nachmessen nicht zusammen. 🙁
      Um weiterzukommen, gibt es drei Optionen:
      – einer der Probecatsuits passt endlich auf Anhieb
      – Arianna fährt zum Messen nach Zwickau
      – eins der am Wochenende kennengelernten Modelle fährt die halbe Stunde nach Zwickau.

      • Lapideus
        24. September 2017 at 20:40

        ich bin gespannt 🙂
        zur Not kenne ich mindestens drei Mädels die sich freuen würden 😉

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