Shootingwochenende

Meine erste Shootingfahrt seit Sommer 13 führte nach Regis-Breitigen ins Atelierxtreme. Die beiden Hausmodels Edda und Alice kannte ich nicht. Ich wusste nur die Konfektionsgrössen und das ist ein weites Feld. Also habe ich mir bei Latexcrazy noch schnell zwei Catsuits mit dem gleichen Namen Latexcrazy gekauft, um etwas passendes für ein Paarshooting zu haben. Edda ist die blonde junge Frau mit den ewig langen Haaren links, Alice rechts.

Die ersten Bilder zum Warmshooten haben wir in einer riesigen schwarzen Hohlkehle gemacht. Ein interessantes Lichtset, sehr dramatisch. Man darf nur den Fotografen nicht gerade anschauen, weil dann die Gesichtsmitte schwarz und sehr seltsam aussieht.

Dann gab es lange Serien mit Edda in rauchgrau und Alice in wirklich transparent. Die Beweglichkeit und Posingsicherheit der beiden ist beeindruckend.

Weitere Serien mit Alice im Fire-glow und Edda im Japancatsuit von Latexcrazy – jeweils allein und zu zweit.

Nachmittags gab es lange Einzelshootings mit Alice im Sex-Catsuit und im Nebula-Suit von Andromedalatex und Edda in 2 verschiedenen Anzügen von Latexskin – einmal der Krageneinstieg in Rot zum Übern und einmal mit Haube und den verschiedenen Masken, vor denen andere Modelle gescheut haben.
Alice und Edda waren das Highlight des Wochenendes. So tief in die Studioorganisation eingebundene Modelle habe ich noch nicht erlebt. Alice kümmerte sich „nebenbei“ um die Koordination der zeitweise 5 Fotografen, die neben mir im Studio anwesend waren – und alle wollten ein Model, ein Set und Blitztechnik haben und tauschen.  Edda räumte die Technik ungefragt ins nächste Set und stellte alles gleich an und ein. So guten Support hatte ich nie. Passend dazu schienen die Models auch nicht nur in die Kommunikation mit den Fotografen und Modellen, sondern in die Akquise und Auswahl der nächsten Fotoprojekte eingebunden zu sein.

Trotzdem würde ich das nächste Mal drei Modelle buchen: eine zum Fotografieren vor der Kamera, eine beim Umziehen (das dauert manchmal) und eine, die beim Umziehen der Modelle hilft und das Umziehen ins nächste Set organisiert. Genauso gut wäre natürlich eine Fotoassistentin, aber so hätte man dann zeitweise 2 oder drei Modelle gleichzeitig. Die lange Anfahrt macht das lohnend.

Wir haben einige Videos gemacht – insgesamt 2,7 GB Daten, die jetzt zum Schneiden sind. Während mir beim Posen nur die unheimliche Gelenkigkeit von Edda und Alice aufgefallen ist und ich das Talent, sich trotz anfangs sehr schlechter Lichteinstellung meinerseits immer im lichttechnisch optimalen Bereich aufzuhalten, bewundert habe, hab ich erst beim Video drehen die Vorteile eines videoerfahrenen Models schätzen gelernt.

Alice hat beim ersten Videodreh völlig ungefragt vom gewohnten eckigen Pose – Blitz – Pose – Blitz – Rhythmus auf ruhige, aber kontinuierliche Bewegungen von einer Eleganz umgeschaltet, die ich so nicht kannte. Es waren keine störenden Kommandos mitten im Video nötig, kurze Ansage vorher und es klappte. Was nicht gesagt wurde (weil ich gar nicht wusste, was man vorher ansagt), wurde gefragt und so könnte es ein paar schöne Videos mit ordentlichen Übergängen drin geben. Wenn es keine Kommandos gab, hielten die Models einfach stille – so kann man Übergänge dann besser schneiden.
Alice und Edda bewegten sich auch immer nur seitlich und nie zur Kamera hin – so hat die Schärfennachführung nichts zu tun und die zweitgrößte Fehlerquelle ist weg. Bleibt nur meine unruhige Kameraführung und der Wunsch nach mehr Licht bei Videos.

Den zweiten Tag habe ich zu großen Teilen im Kellerverlies verbracht – mit Edda bei Steel-Bondage und im Breathplay-Suit, dann mit einer Neukreation als Teufelskostüm von Latexcrazy und Alice in einem Kondom-Catsuit, den bisher viele Modelle verweigert haben, weil er wirklich obszön aussieht. So war er bei der ersten Benutzung schon sehr porös und ging an drei Stellen kaputt.

Nachmittags hat Alice Edda in den Aufblasanzug von Demask verpackt – freundlich, elegant und ohne irgendwelche Anzeichen von Sorgen, nur weil es dunkel und eng wurde. Das linke Bild stammt von einer Serie, wo die beiden Models im Jetfighter-Catsuit von Latexcrazy verschwinden – mehr für Videos als für Fotos. Die Serie hätte ich gerne in einem Fotoset a la Alien-Filme gemacht, aber das existiert mehr in der Planungs- als in der Bauphase. Hätte ich gefragt, hätte ich das vorher gewusst. Es steht schon auf der Studiohomepage und hat mich sehr interessiert.

Zum Schluss waren wir noch einmal in dem Set mit der schwarzen Hohlkehle und einer etwa 2 Meter breiten Shootingdusche. Es hat mir wahnsinnig gut gefallen, aber die Zeit war weg und die Models sahen zum Schluss auch etwas angeschlagen aus. Dauerduschen und dabei die dampfende Luft einatmen, den Lärm ertragen, posen, auf den Fotografen konzentrieren und super aussehen ist nämlich wahnsinnig anstrengend. Dank an Alice, Edda und Gerd.

 Jetzt muss ich eine neue SSD kaufen, denn die 3172 Bilder passen nicht zum Bearbeiten in meinen Computer. Ein Luxusproblem.

Wenn es wieder mal 2 Tage Freizeit außerhalb der Outdoorshootingzeit gibt, fahre ich gerne wieder ins Atelierxtreme. Ich möchte gern im Sportraum auf verschiedensten Fitnessgeräten shooten, mir 5 lange Ketten besorgen und Edda mit Neosteels Teilen vielleicht zum Schweben bringen (Bleibt natürlich die Frage, ob sie das auch möchte?). Und dann wäre da noch ein wunderbares Model namens Isa, das ich beim Mittagessen gesehen, aber nicht fotografiert habe.

  5 Replies to “Shootingwochenende”

  1. Maximus Ridiculous
    24. September 2017 at 12:52

    Fantastic, especially Edda in the red catsuit. Please tell me that the anal sheath was in place 🙂 Kind regards
    Maximus

    • Chaoskarl
      24. September 2017 at 15:38

      No comment about this – youth protection. But I can tell you that Edda is older than 18 and a really experienced hardcore model.

  2. Gixxerron
    24. September 2017 at 18:23

    Respekt – alles was ich bis jetzt gesehen habe sieht sehr vielversprechend aus!!!

  3. arne
    24. September 2017 at 18:42

    Hallo,

    da hast Du ja sehr gut vorgelegt und ich bin auf die Bilder gespannt (auch auf die Videos).

    Gruß Arne

  4. Hazmat-Fan
    24. September 2017 at 22:22

    Wow, das klingt nach vielen tollen Bildern die nächsten Wochen und Monate.
    Die ersten Eindrücke sind schon sehr vielversprechend. Da hast dich wieder mal selbst übertroffen 🙂

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