Control 6

Control 6

Fortsetzung von Control 5

Elina war müde, stolz und fühlte sich total zerschlagen. Sie lag im gründlich verschwitzten Catsuit im Vakuumbett auf ihrem schmerzenden Rücken und beschloss, heute nichts aktives mehr zu tun. Sie hatte zum ersten Mal seit langem genug Zeit, ihr Kind war beim Opa bis morgen versorgt. Bis auf weiteres war sie im Vakuumbett festgesaugt und hatte nichts zu entscheiden. Neben ihr lag der Fotograf auf dem Vakuumbett und streichelte sie gedankenversunken an allen Körperteilen, die er zuvor nicht zerschlagen hatte. „Willst Du jetzt duschen?“ fragte er freundlich. Elina versuchte viermal ihr leichtestes Nicken, bevor ihre geringe Kopfbewegung so deutlich war, dass er sie bemerkte. „Raus?“ fragte er noch einmal unsicher, bevor er das Vakuumbett öffnete. Sie war so müde, dass sie ihm nicht helfen konnte und außerdem wollte sie jetzt in Ruhe gelassen werden. „Na, willst Du einfach liegenbleiben und Dich nicht bewegen?“ fragte er lachend und hatte sich für diese Voraussicht ein freundliches Nicken mit einem ganz kleinen Lächeln verdient.

Er montierte das obere und beide Seitenrohre aus dem Vakuumbett. Schon lag Elina in einem lockeren Sack aus teilweise sehr dünnem Latex, dem man seine Restriktivität nicht mehr ansah. Ein kräftiger Griff, ihr Kopf war aus der Kopfhaube heraus und schon zog er das ganze Bett unter ihr hervor. Die geringen Bewegungen an den Schulterblättern und am Becken taten trotzdem weh. Dann nahm er sie vorsichtig auf die Arme. Auch wenn sie fast keine Kraft hatte, reichte es, um seinen hals zu umschlingen. Er trug sie unter die Dusche, als wäre sie federleicht. Dort setzte er sie vorsichtig auf dem bereitstehenden Stuhl ab. Elina bereitete sich aufs Ausgezogen werden vor. Lachend fragte der Fotograf „Muss ich Dich jetzt festbinden?“, zog sich bis auf die Unterhose aus und kam zu ihr in die mit dem Stuhl schon sehr volle Duschkabine. Zuerst entfernte er den vergessenen Analplug, der schön sauber aus ihr herauskam. Hm, die dazugehörige Hülle des Catsuits würde anders aussehen. Dann stellte er das Duschwasser lauwarm ein, prüfte es ordentlich an seiner Unterarminnenfläche wie die Temperatur von Säuglingsnahrung, schraubte den Duschkopf ab und ließ das lauwarme Wasser erst in ihren rechten, dann in den linken Ärmel laufen. Es tat wohl, wie sich der verschwitzte Catsuit von der Haut löste. Um die Füße sammelte sich das Wasser. Er spülte genauso Bauch und Rücken frei und nahm ihr die Kopfhaube ab.

Dann nahm er sich Flüssigseife, duschte sie mitsamt dem Catsuit und seifte sie ein, bis sie vor Schaum knisterte. Sie fand es sinnlos, aber die dabei abfallende Massage war nett. Dann dehnte er die Halsöffnung des Catsuits und zog ihn bis hinunter über ihre Brüste. Scheinbar mühelos rutschten dann ihre Arme aus den eingeseiften Ärmeln des Anzugs, so dass er mit dem nächsten Ruck die Halsöffnung bis zu den Knien herunterziehen konnte. Das Latex war so rutschig, dass sie dabei sogar sitzenbleiben konnte. So schnell war Elina noch nie aus einem Latexanzug herausgekommen. Sie fragte sich, warum sie Latex nicht immer unter der Dusche auszog. Mittlerweile war er so nass wie sie. Er seifte sie komplett ein, reinigte auch die verstecktesten Winkel vom Nabel bis zur Intimzone und trocknete sie dann ganz sanft ab. Er fand ihre Bodylotion und salbte sie liebevoll ein. So brachte er sie ins Bett. Als sie aufwachte, war er weg.

Gestern Abend hätte sie alles mit sich machen lassen. Aber er hatte sie nur versorgt wie ein krankes Kind. Trotzdem hatte Elina ihr Ziel erreicht. 3 Nachfragen über ihr Befinden waren schon beim Aufwachen auf ihrem Handy, er machte sich wirklich Sorgen. Sie stand auf, in einer Stunde musste sie ihren Nachwuchs vom Opa abholen. Das Spielzimmer war schon aufgeräumt, der Catsuit und das Vakuumbett hingen zum Trocknen. Mit müden Muskeln ging sie noch einmal unter die Dusche.

Im Spiegel sah sie eine stolze verliebte Frau. Ihre Arme und Schenkel trugen rote und blaue Striemen von der Regelmäßigkeit eines Zebrastreifens. Schlimmer sahen ihre Schultern und ihre Schenkel aus. Jeder Schlag hatte eine Doppelspur von Hämatomen hinterlassen. Das ging nicht als seltsamer Körperschmuck durch. Für einige Wochen würden alle Fotoshootings ausfallen müssen. Dafür sah sie sich zum ersten Mal selbst im Spiegel Lächeln. Sie war einmal im Leben geschlagen worden. Die Angst vor einer Wiederholung hatte ihr jede Zweisamkeit vergällt und viele Abende den Schlaf geraubt. Jetzt war sie ein zweites Mal geschlagen, weil sie es wollte und herausgefordert hatte. Die Spuren waren im Spiegel überdeutlich. Ein drittes Mal würde es nicht geben. Über sich selbst zu Lachen gab ihr Kraft.

Die Kleidungswahl war heute etwas schwieriger. Ihre Unterarme konnte sie niemandem zeigen. Lose Kleidung kam heute nicht in Frage, sie hatte gehört, dass Blutergüsse unter leichtem Druck besser heilen. In ihrem Schrank waren genug enge Strumpfhosen, einige Bodys und genauso viele enge Pullover. Aber alle waren sie schwarz oder dunkel. Das sah edel aus, es war elegant – und traurig. Könnte sie es wagen, einen Catsuit zu tragen? Der Gedanke fühlte sich gut an und in ihrem Spielzimmer gab es genug Auswahl. Ihre erste Wahl war ein schwarzer Anzug mit Krageneinstieg. Sie bekam gerade einmal ihre Knie in die enge Halsöffnung, dann drückte es schmerzhaft auf einige Blutergüsse. Das ging heute nicht.

Die zweite Wahl war ein Anzug mit Rückenreißverschluss, allerdings in knallroter Neonfarbe. Der fiel bestimmt auf, passte aber zu ihrer Stimmung. Wenn jemand fragte, würde sie ihm erzählen, dass sie einen gut bezahlten Hostessenjob in Aussicht hatte. Bevor sie ihn bekommt, müsste sie allerdings testen, ob sie 12 Stunden in dem engen Latexteil aushält. Morgen könnte sie erzählen, dass sie einen bezahlten 72-Stunden-Stresstest für Latexkleidung machte. Oder sie würde einfach zugeben, dass ihr das Latextragen gefiel. Die Blutergüsse wären hoffentlich abgeheilt, bevor die Ausreden alle waren.

Bevor sie losfuhr und ihr Kind vom Opa abholte, nahm sie noch ein Selfie im Catsuit vor dem Spiegel auf und schickte es dem Fotografen. „Schau mal, keine Spuren!“. Antwort: „Schmeichlerin! Tut es weh?“ „Alleinsein ist schlimmer!“. Sie wollte ihn nicht von der Angel lassen. Sie wollte aber auch kein Geld von ihm nehmen, wo er schon die Wohnung und den Kindergartenplatz bezahlte. Also ging das nächste Selfie an ihre Modelagentur. „Sie dürfen mich jetzt auch für „Fetisch vielleicht“ bewerben. Aber dafür bitte einen Monat keine Aktfotografie. Elina Wollweber.“

Auch die Antwort der Agentur kam schnell: „Sie wissen nicht, auf was Sie sich einlassen, wenn Sie wirklich Fetischshootings anbieten…“ Elina musste lachen. „Aber mit diesem Lächeln finden wir schnell Arbeit für Sie. Können wir bitte ein kurzfristiges Portraitshooting mit ihrer neuen Mimik haben?“ Elina dachte an die Worte des Fotografen: „Wenn Dein Agenturvertrag zu Ende geht, ändere ihn von fünfzig auf zehn Prozent Provision und lasse die Exklusivitätsklausel streichen. Die wollen etwas von Dir.“ Vielleicht ging das ja auch schneller?

Eine Woche Tage später hatte Elina große Lust auf ein Shooting in Latex. Sie hatte am Wochenende einen Messejob im eigenen knallroten Catsuit überstanden – mit High-Heels musste sie die Leute zu einem Farbenhersteller locken. Das Problem war das Schwitzen. Dieses Mal war sie Edelhostess. Sie wurde mit Getränken versorgt.Sie bekam Pausen. Niemand drängte sich an sie heran und betatschte sie, wenn sie mit den hohen Schuhen 1,90 cm groß über die Massen schaute und das Seltsame: Die Leute hörten auf sie. Ein Witzbold hatte ihr den längsten verfügbaren Pinsel als Waffe in die Hand gegeben. Er sah aus wie eine Gerte. Sah nur sie das?

Sie musste viel lachen, wenn die Kunden sich von ihr wie von einer Polizistin mit dem Stock dirigieren ließen und sie war auf vielen Selfies und Fotos mit drauf. Immer wieder hörte sie „wie eine Königin“ und „dominanter Auftritt.“ Am Ende beider Tage hatte sie genug für Wochen verdient, eine Prämie dazu, schmerzende Füße, eine Buchung fürs nächste Jahr und mehrere unmoralische Angebote, die ungewohnt diskret und respektvoll vorgebracht wurden. Hieß diese ungewohte Redeweise von Männern devot?

Ihr Fotograf war erst nächsten Monat wieder eingeplant. Aber da er täglich nach ihrem Befinden fragte, sollte er die Spuren auf ihrer Haut sehen, bevor sie zu weit abgeblasst waren. Also schrieb Elina ihm, dass sie ein kleines Shooting wünschte, gerne auch vor der weissen Wand in ihrem Spielzimmer oder als Homeshooting. Sie hatte am letzten Wochenende so viel Lob für ihr Lächeln und ihre Haltung bekommen, das sie sich ihm unbedingt zeigen wollte. Schließlich war er derjenige, der ihr Lächeln am meisten gewünscht hatte und der am größten Anteil an ihrem neuen Lebensgefühl hatte. Die Begründung erschien ihr viel unverfänglicher als „Wir müssen ein Beziehungsgespräch führen.“ Er sagte zu.

Dann hatte sie noch eine Idee. Nun ja, die Idee hatte sie schon länger, aber sie traute sich lange nicht zu fragen. „Du hast doch bestimmt einen eigenen Catsuit. Kannst Du den und eine Maske mitbringen? Ich brauche ein Bild mit mir in Latex und einem Mann zu meinen Füssen für diverse Social-Media-Profile, damit die Fragen aufhören, ob ich auch als Sklavin arbeite. Kannst Du mir bitte bitte für ein oder zwei Bilder den Sklaven machen?“ Sie fühlte geradezu sein Lachen, als er per Whatsapp antwortete. Er sagte auch das zu.

Elina bereitete das Shooting wieder vor wie einen wichtigen Termin. Sie brachte ihr Kind sicherheitshalber für die ganze Nacht unter, wusch sich die Haare zweimal, bis sie glänzten und ging dann doch noch zum Friseur. Ihr Budget erlaubte neuerdings Maniküre und Pediküre vom Profi. Die Kosmetikerin fragte nach den Farben der Kleidung für den besonderen Anlass. „Ich werde fast nichts tragen.“ Die Kosmetikerin kicherte wissend und fügte noch ein ganz dezentes Make-up hinzu. Es war kaum zu sehen, aber superaufwändig – und gut. „Viel Erfolg bei der Jagd!“ wünschte sie zum Abschied.

Die heutige Kleidungswahl war ein Hauch von Nichts. Latexcrazy hatte einen Catsuit in transparentklarem Latex 0,18 mm dünn und wenig rauchgrauem Latex 0,25 mm stark gebaut. Der Anzug lag bei den Sachen, die sie im Spielzimmer als Erstausstattung fand. Sie hatte ihn wiedererkannt, sie hatte ihn schon zu einem Shooting getragen und richtig Streß gemacht, weil man ihre Brustwarzen durch das dünne Latex sah. Über den Anzug zog sie eine Jeans an. Dann legte sie sich ihre dicke kuschelige Daunenjacke zurecht.

Die Jacke war zwar viel zu warm und kein bisschen sinnvoll. Aber sie hatte den Fotografen einmal erwischt, wie er die Jacke zärtlich berührt hatte, als er sich unbeobachtet glaubte. Sie hatte danach bemerktet, dass die Begrüssungs- und Verabschiedungsumarmungen etwas länger dauerten, wenn sie die Jacke im Winter trug. Eigentlich fand sie es süß von ihm. Nun ja, Nylon war weich und glänzend wie Latex, nur nicht so elastisch, dafür alltagstauglich. Dann wurden die Jacke und ihre Jeans noch dezent parfümiert.

Es fehlte nur noch die Musik. Beim Fotoshooting gab es immer mal was zu fragen oder zu richten und es lief auch immer Musik. Bei manchen Musikstücken war er im wie ausgewechselt und reagierte sauer, wenn sie das Shooting unterbrach. „Bitte stör jetzt den Zauber nicht!“ hatte sie dann schon mehrfach gehört. Hinterher bedankte er sich und zeigte ihr die Bilder der letzten vier Minuten. Die waren nicht besonders, aber seine Stimmung war es. Sie kannte seine Playlist, dank Spotify fand sie leicht ähnliche Musik aus einer Zeit, in der sie noch nicht geboren war und deren Lieder sie dennoch kannte. „Desenchantee“ von Mylene Farmer und „Suzanne“ von Leonhardt Conan waren die Vorgaben. Mit „Suzanne“ wollte sie ihn begrüßen. Sie hatte sogar bei Wikipedia nachgeschaut, ob die Musik etwas bedeutet und gestaunt. Die Rolle der Suzanne gefiel ihr.

Und dann klingelte es. Er kam die Treppe hoch, beladen mit einer großen Tasche, in der die Blitzanlage war, einer noch größeren Tasche mit Stativen und Softboxen, einem kleinen Koffer mit der Kamera und einem Rucksack. Da waren demnach seine Latexsachen drin und vielleicht Dinge, die sie heute tragen sollte. Er stellte die vielen Sachen im Flur ab, zog einen großen Blumenstrauß aus der größten Tasche und sah sie jetzt erst richtig an. In dem Moment begann Leonhard Cohans sonore Stimme im Hintergrund zu singen. Der Fotograf sagte nur „Ach du Scheisse.“ und nahm Elina zärtlich in die Arme. Er kuschelte viel zu ausgiebig mit ihr. Sie konnte hinterher nicht sagen, ob er ihre Lippen gesucht hatte oder sie seine. Auch der Kuss war lang und zart. Erst beim nächsten Lied fragte er: „Du willst mich wohl heute völlig fertigmachen. Zieh das besser aus, sonst platze ich!“ Aber er ließ sie nicht aus der Umarmung. „Auch gut!“ dachte sich Elina und öffnete die laut raschelnde Jacke. Es war ein bisschen eng beim Ausziehen, dafür umfasste er jetzt ihre latexbedeckte Taille.

Sie ließ ihm Zeit, bevor sie fragte: „Möchtest Du mich auch fotografieren?“ Seine Gesichtszüge entgleisten, als hätte man ihn aus einem schönen Traum geweckt. Den nächsten Auftritt hatte Elina vor dem Spiegel geübt. Sie öffnete die Jeans und zog sie langsam aus, während sie ihm tief in die Augen schaute. Ihr Bauch und ihr Rücken waren unter dem dunkeltransparenten Latex kaum verhüllt, die Seiten, die Arme und die Beine glänzten leicht. Es war nur an wenigen Falten zu sehen, das ihre Arme und Beine von einer hauchdünnen Schicht Latex bedeckt und nicht einfach eingeölt waren. Und dann drehte sie sich um. Unter dem transparenten Latex waren ihre Hämatome unübersehbar. Zwei blauschwarze Streifen unter den Schulterblättern und vier an den Waden zeigten die Richtung der Hiebe an, die hier eingeschlagen waren. Der wunderschöne Apfelpo hatte immer noch seine normale Form, war aber flächig blau. Jetzt sah er auch die vielen Striemen auf den Armen und auf dem Bauch.

Er wurde aschfahl. „Was willst Du erreichen?“ „Zunächst möchte ich, dass du mich so fotografierst. Hab ich dir doch geschrieben.“ „Und dann?“ „Dann behalte ich die Bilder in Erinnerung an diesen Tag. Ich weiß jetzt, dass ich alles ertragen kann, wenn ich will und vertraue.“ „Hast Du den Abend genossen? Möchtest Du so etwa jetzt öfter?“ fragte er etwas zynisch. „Ja, der Abend hat mir gefallen. Ich mag es, wie Du mich an meine Grenzen bringst. Die Schläge hab ich übrigens nicht genossen. Aber wie das dich stresste, das war schon eine einmalige Erfahrung. Nun weiß ich ja, dass ich sie nicht mag und wünsche mir das nicht noch einmal. Wenn Du mich beim Spielen unbedingt schlagen willst, nimm den Rohrstock. Der tut genug weh, aber man kann es noch wegstecken. Alles andere war Neugier und ich werde es nie wieder verlangen! Komm, bau Deine Technik auf, ich bin ja schon fertig.“

Es dauerte zehn Minuten, dann war das improvisierte Studio aufgebaut. Ein großer Spiegel sollte Elina heute bei der Kontrolle ihrer Mimik helfen. Traurige oder romantische Bilder wie sonst wollte sie dieses Mal nicht machen. Sie hatte das Vakuumbett als Hintergrund drapiert, mit etwas Technik dazu, so dass das Spielzimmer eher wie ein futuristischer Wohnraum aussah und nicht wie ein Studio.

Da hatte sie sowieso ein paar Fragen. Sie besaß ja neuerdings ein Tablet und hatte fleißig gegoogelt. Sie hatte gelesen, was ein BDSM-Studio ist. Aber sie mochte sich nicht damit identifizieren, auch wenn es bei ihr genauso aussah wie auf den vielen Bildern im Internet. Bondage war ganz sicher ein wesentlicher Teil ihrer Spiele, Disziplin ganz sicher nicht, denn dazu müsste sie Optionen und die Chance haben, etwas falsch zu machen. Sadismus oder Masochismus lagen ihr ganz fern – oder doch nicht? Das, was sie wollte, konnte man also unter Tease and Denial einordnen. Aber gab es ein TD-Studio?

„Ich brauch ein Lichtmodel“ holte sie der Fotograf aus ihren Gedanken. Er stand halb in der Tür, weil der Raum zu klein war und hatte zwei Latexlaken gefunden, die einmal als Hintergrund hinter dem Vakuumbett und als Fussboden dienten. Noch drei, vier Bilder zum Kamera und Blitz abgleichen ohne besondere Anforderugen, dann musste sie sich aufs Modeln konzentrieren. In der ersten Serie stellte sie sich als Schönheit hin, barfuß mit viel Lächeln, als spielerisches Requisit den Rohrstock in den Händen. Es entstanden Dutzende Bilder in schneller Folge wie immer beim Shooting.

Für die zweite Serie trug sie höhere Schuhe an, nahm den abgesägten Golfschläger, die ihr so viele Striemen verpasst hatte und sah zu, dass sie aufrecht poste. Oft schon hatte sie auf ihre Haltung geachtet, um eine schönere Figur zu machen. Aber zum ersten Mal wollte sie mit ihrer Haltung etwas ausdrücken. Sie achtete auf Körperspannung und zeigte nur ein verkniffenes Lächeln.

Die dritte Sequenz sollte sie mit dem Knüppel zeigen. Vorher zog sie ihre High-Heels an. Stolz, Wut und Kraft wollte sie herüberbringen. Aber der Fotograf drückte nicht ab. „Ich ahne, was du willst. Aber es passt nicht. Soll ich Dir eine Korsage holen?“. „Wozu?“ Deine Haltung wird noch stolzer. Du willst Deine Verletzungen zeigen. Hinter der Korsage verschwindet nichts, aber sie werden betont.“ Elina kannte die Korsage, hatte sie aber immer nur als Taillenformer begriffen. Aber er hatte Recht, sie sah aus wie eine Rachegöttin. Er sah sie immer noch nachdenklich an. „Mach Dir einen Zopf, dann passt es!“ Elina machte auch das und betrachtete sich im Spiegel. Mit den nach hinten gebundenen Haaren war alles Weiche aus ihrem Gesicht verschwunden. Sie stark aus, wie jemand, vor dem man Angst haben muss. Zwei Probleme: Mit den hohen Schuhen schien der Knüppel in ihrer Hand sehr kurz und reichte nicht mehr zum Boden. Und die größten Hämatome waren auf ihrer Rückseite. Es war schwer, so zu stehen, dass man sie sah. Aber das war vielleicht auch gut so.

Nach einer Stunde waren sie mit den Bildern durch. Elina hatte noch eine vierte Sequenz im Sinn. „Du hast mich mal gefragt, ob Du mich beim Ausziehen fotografieren darfst. Heute darfst Du.“ So entstand eine Sequenz, in der sie erst die Korsage öffnete, dann die Stiefel auszog, die Haare löste, dann langsam den Catsuit auszog und zum Schluss als kleines verletzliches Mädchen in der Hocke blieb. Immer, wenn ihre Scham in sein Blickfeld geriet, nahm er wieder die Kamera hoch. „Ich fotografiere keine Genitalien, irgendein moralischer Grundsatz muss doch bleiben.“ Elina kam aus dem Lachen kaum heraus.

Für die nächste Sequenz bat er sie, im roten Catsuit sie ins Vakuumbett einzusteigen. Das dauerte eine halbe Stunde, das Bett war schon an der Wand befestigt und sie kannte die Technik gut. Und weil es so gut klappte, drehten sie gleich noch ein Video, wie Elina in den Vakuumbett verschwand, wie es sich ansaugte, wie sie versuchte zu toben und wie die Garagentormechanik das Bett öffnete und sie wieder freiließ. Insgeheim hatte sie auf irgendeine Überraschung gehofft, aber wenn ihr Fotograf fotografierte, dann fotografierte er und nichts anderes.

Nach der Vakuumbettsequenz holte er ein Stativ für die Kamera und ein paar Kabel und richtete Technik ein. Er erklärte: „Das ist ein Fernauslöser. Drück drauf und nach 10 Sekunden macht die Kamera ein Bild. Auf dem Bildschirm vom Tablet kannst Du sehen, was Du fotografiert hast.“ „Und warum fotografiert der Apparat nicht gleich?“ maulte sie. „Weil Du dann den Fernauslöser in Deiner Hand siehst. So kannst Du ihn noch verstecken oder mit der Ferse auslösen.“

Dann kam die Stunde der Elina. Der Fotograf zog sich aus und verschwand schnell in seinem Catsuit. Hilfe braucht er nur beim Rückenreißverschuss. So zügig, wie das ging, machte er das nicht zum ersten Mal. Füßlinge, Handschuhe, Kopfhaube – er wollte total in Latex verschwinden. Solange zog Elina die Ballettstiefel und die Korsage wieder an. Mit Latexhandschuhen war ihr Fotograf ungewohnt ungeschickt und benötigte lange zum Korsage schnüren. Dann holte er eine Maske mit Nasenlöchern hervor, viel zu eng für ihn. Sie kannte die Maske, es war eine Frauengrösse und sie hatte sie schon anprobiert und abgelehnt. Aber er bekam die Haube irgendwie über seinen Kopf, den Reißverschluss zu und die Kopfhaube des Catsuits drüber. Nun war er nur noch ein blaues Gummiobjekt mit einem schwarzen Gesicht und Nasenlöchern, durch die er etwas mühsam pfeifend atmete.

Er war orientierungslos und hilfsbedürftig – irgendwie niedlich und weder als Mensch noch als Fotograf für voll zu nehmen. Elina drapierte ihn als erstes liegend zu ihren Füssen. Mehrere Fotos. Dann stellte sie ihn auf alle viere und nutzte ihn als Sitz – ungewohnt bequem. Sie versuchte, ihn mit der Gerte zu dirigieren und frage dann, ob sie einmal zuschlagen dürfe. Von seiner Antwort verstand sie nichts, sein Mund steckte unter einer Latexschicht. Sie nahm es mal als „ja“ und schlug erst vorsichtig, dann kräftiger zu. Es war nicht einfach, den Moment des Schlagens auf ein Bild zu bekommen. Das gab einige Versuche, wo sie zu früh oder zu spät war.

Plötzlich fiel ihr ein, dass sie mal fragen müsste, ob es ihrer Requisite gut ging. Da sie die Antwort nicht verstand, setzte sie ihn auf und nahm ihm die Kopfhaube ab. Ein verschwitztes, verschmiertes Gesicht lächelte sie an. Er war glücklich, dass er wieder etwas sah. Ursprünglich wollte sie noch mit dem Knüppel Posen und ausprobieren, wie sich das harte Gummiteil beim Schlagen anfühlte. Dieser Gedanke war schlagartig verschwunden. Sie schämte sich ein bisschen, weil sie ihn wegen 2-3 Bildern gefragt und dann eine halbe Stunde als Requisite benutzt hatte. Aber nach kurzer Zeit hatte er wieder gut Luft und war nach gutem Zureden bereit, die Maske wieder aufzusetzen und die nächste Überraschung über sich ergehen zu lassen.

Nun kam der nächste Teil des Planes: Elina hatte geschätzt, dass ihre Knöchel etwa so dick waren wie die Unterarme des Fotografen. Folglich konnte sie die Fußfesseln des Stahlbondagesets als Handschellen für ihn verwenden. Sie probierte das, es passte und er hielt geduldig still. Dann verband sie die Fesseln hinter seinem Rücken mit einer kurzen Kette und schubste ihn Richtung Bett. Es war zwar Freiheitsentziehung, aber Elina war sicher: in fünf Minuten würde er nicht mehr sauer sein. Sie legte ihn auf das Bett, die Hände neben den Körper. Da er auf der Kette lag, waren sie dort fest. Dann kniete sie sich auf seine Unterarme und setzte sich auf sein Becken. Jetzt war er wirklich hilflos und wehrlos, wenn sie ihn beglücken würde.

Sie öffnete seine Brustreißverschlüsse und griff sich die kleinen Nippel darunter. Er brummte, er schnurrte, es klang nicht nach Protest. Dann umkreiste sie die Nippel mit feuchten Fingerspitzen und leckte daran. Er brummte immer noch leicht. Sie kreiste mit ihrem Becken auf seinem und wartete, dass er reagierte. Nichts. Sie hatte alle Reize, von denen sie wusste, dass er darauf reagierte, eingesetzt: Beide steckten in viel Latex, sie hatte die richtige Musik an. Sie hatte seine Brustwarzen bearbeitet und sie sah zum Anbeissen gut aus. Vielleicht klappte es bei ihm wie bei ihr. Sie öffnete seinen Schrittreissverschluß und berührte ihn mit ihren Fingern. Dann flüsterte sie laut in sein Ohr: „He, komm für mich!“ Er schüttelte nur mit dem Kopf. Sie befahl lauter: „He, komm für mich!“ Wieso sagte er „Nein“? War sie nicht gut genug? Oder ging es ihm vielleicht schlecht? Schnell zog sie ihm wieder die Haube vom Kopf.

„Elina, du bist so gut zu mir. Aber so klappt das nicht. Ich will Dich sehen, will Dich hören, Dein Gewicht auf mir und Deine kleinen Krallen an meinen Nippeln spüren. Trau Dich! Zieh sie, kneif Sie! Und noch etwas: Wenn es mir sehr gut geht, sehe ich angeblich gelangweilt aus.“ Dabei sah fröhlich aus. Wenn er die Brustwarzenspiele härter haben wollte, sollte er sie haben. Sie zog, sie drückte, er schnurrte. Zufrieden ist anders. Sie quetschte, das musste doch wehtun. „Trau dich!“ sagte er und schaute sie hoffnungsvoll an. „Gehen die denn nicht kaputt!“ „Das ist das Problem. Sie brauchen jedes Mal ein bisschen mehr und die Grenze zwischen zu wenig und zu viel wird immer dünner. Bitte trau Dich und nimm Deine Fingernägel! Es wird mir nicht zuviel.“

Elina hatte jetzt Angst, etwas kaputt zu machen. Er reagierte, atmete tiefer und stöhnte. Es gefiel ihm wohl. Sie spürte zwischen ihren Beinen, dass da etwas wuchs. Passieren konnte noch nichts, denn ihr Schrittreißverschluss war noch zu. Er bewegte sein Becken. In ihr wurde auch etwas feucht. Aber er stöhnte noch zweimal „Trau Dich“, bevor sie seine Nippel zwischen die Fingernägel nahm und kräftig kniff. Er stöhnte immer lauter, wimmerte und schwitzte immer mehr. Dabei kam sich Elina vor wie auf einem buckelnden Pferd. Auf einmal wurde er ruhig. Er atmete schwer, alle Anspannung aus seinem Gesicht war verschwunden. Sie hätte „total gelangweilt“ gesagt, aber sie erinnerte sich an seine Worte: „Wenn ich glücklich bin, sehe ich … so aus.“ Dann flüsterte er „Danke!“

Ein bisschen komisch fand Elina das schon. So schnell? Und was war mit ihr? Klappte das nochmal? Sie hatte seit einer Woche geplant, ihn zu verführen und kam jetzt erst in Schwung. Also kniff sie seine Nippel wieder wie eben. „Aua!“ protestierte er lachend. „Das klappt nicht. Alles, was eben noch geil war, tut jetzt einfach nur weh. Du könntest vielleicht auch mal runterkommen, Du kniest seit einer halben Stunde auf meinen Handgelenken.“ Elina sah auf seine Hände. Die Finger waren weiß. Sie stand schnell auf und holte den Schlüssel der Handschellen. „Schlechte Vorbereitung!“ tadelte sie sich. Die Schlüssel hätte sie bereitlegen müssen. Es war doch logisch, das etwas zum Öffnen gebraucht wurde, wenn man Fesseln anlegt. Wenn er mit ihr spielte, war immer alles da. Er musste Wochen zum Durchdenken und Vorbereiten gebraucht haben. Sie war jetzt hektisch, weder das Suchen noch das Öffnen gelangen schnell.

Er war in der Zwischenzeit aus dem Bett aufgestanden und hielt ihr die Hände zum Befreien hin. Dann nahm er sie in die Arme, küsste sie auf den Mund und sagte noch einmal „Dankeschön! Das war das schönste Shooting meines Lebens.“ „War?“, maulte sie enttäuscht, „… kannst Du nur einmal?“ Jetzt musste er so lachen, dass man ihm kaum böse sein könnte. „Elina, ich bin fünfzig. Ich bin das erste Mal gekommen, als Du in der Daunenjacke vor mir standest und der Catsuit drunter zu spüren war. Das zweite Mal ist während Deines wunderbaren Striptease passiert. Und dass du ihn noch ein drittes Mal steif bekommst, hat mich auch überrascht, obwohl ich es mir gewünscht habe. Es war egoistisch von mir, Dich einfach zu geniessen. Aber es war so schön, ich wollte den Zauber nicht stören. Ein viertes Mal schaffe ich nicht. Was natürlich nicht heißt, dass Du Deinen Spaß nicht bekommst. Aber jetzt brauche ich erst mal eine Pause. Komm, leg dich zu mir, kuscheln!“

Nun lagen sie nebeneinander auf dem Latexlaken, er im total verschwitzten Catsuit, sie noch sauber. Als erstes hatte er ihr das Korsett entfernt und die Stiefel ausgezogen „… das drückt doch beim Liegen…“, dann streichelte er sie liebevoll, wo auch immer er sie erreichen konnte. Dabei war er gesprächig wie nie. Sie hatte viele Fragen.

„Wie kamst Du zu Latex?“ „Vermutlich mochte ich es schon immer. Meine erste Liebe habe ich im Tauchverein kennengelernt. Am liebsten sah ich sie im hauteng anliegenden schwarzen Sommertauchanzug. Aber das hab ich ihr nie gesagt.“

„Kommst Du nur in Latex?“ „Nein, aber es ist so viel schöner.“

„Was sagt eigentlich Deine Frau dazu?“ „Igitt, eklig. Sie hasst schon Latexhandschuhe. Sie toleriert das Fotohobby notgedrungen. Das hier würde sie ärgern.“ Elina musste lachen. Ärgern war kein Ausdruck. Sie würde ihren Mann töten, wenn er so eine attraktive Freundin hätte.

„Bin ich devot oder maso?“ Beide Gedanken behagten Elina wenig. Sie war von ihm abhängig, aber sie würde niemals „Herr“ oder „Meister“ sagen. Eher würde sie Nachteile einstecken und gehen. „Nö. Ich weiß, ob ich Dich mit meinen bizarren Neigungen angesteckt habe oder ob Du das schon in Dir hattest. Ansonsten bist Du neugierig und vertrauensvoll. Tease and Denial klappt vermutlich bei jedem, der eine Orgasmusverweigerung als Teil des Spieles und nicht als persönliche Beleidigung akzeptieren kann. Du bist schon richtig im Kopf.“

„Wie stellst Du Dir das jetzt weiter vor?“ „Ich mag gar nicht darüber nachdenken. Du weißt, ich habe eine Frau und vier Kinder. Und selbst wenn ich mich trennen wollte, arbeiten wir zu zweit in einem Zweimannbetrieb. Das wär eine Privatinsolvenz.“ „Bleib cool. Deine Kinder sind erwachsen und studieren. Ich hab auch ein Kind. Für die tut man alles, auch mit einem Partner zusammenbleiben, der einem nicht so gut tut wie den Kindern. Du tust mir gut. Aber jede Woche brauche ich das nicht und jeden Tag ertrage ich dich nicht. Lass mich weiter Deine Freundin sein. Du sorgst für mich. Und Du sorgst für meinen Spaß. Das reicht.“ So sicher, wie Elina das herausbrachte, würde sie sich das glatt selber glauben. Aber irgendwie blieben Zweifel und er sah auch nicht so aus, als ob er von ihren Worten überzeugt wäre. Nun ja, bis zu ihrem Ausbildungsende war sie gerne Zweitfrau, da hatte sie mehr zu verlieren als zu gewinnen.

Aber irgendwann musste sich der Kerl für sie entscheiden. Allerdings musste sie vorher ein Studium beginnen, abschließen und den deutschen Pass bekommen. „Na, möchtest Du jetzt dran sein?“ unterbrach er ihre finsteren Gedanken. „Immer wieder gern!“ Das war ehrlich, sie wollte nicht über die Zukunft nachdenken. „Besondere Wünsche?“ „Überrasch mich!“

Elina musste die Augen schließen. Dann zog er ihre beiden Hände unter ihren Po, spreizte ihre Beine, bis die Fersen links und rechts von der Matratze des Bettes herunterrutschten. „Augen zu! Fühl Dich unnachgiebig gefesselt und geknebelt!“ flüsterte es leise, aber autoritär in ihr rechtes Ohr. Er setzte ihr noch Kopfhörer auf – die ruhige Musik hatte sie für ihn ausgesucht. Dann war er weg.

Elina versuchte, ihre Hände zu bewegen. Das ging nicht, da lag sie drauf. Dann bewegte sie ihre Beine, die Fersen hingen mit den Latexstrümpfen an der Bettkante fest. OK, dann ging Bondage auch mit Worten. Spannend. Wenn sie jetzt aufstehen würde, wäre das Spiel zu Ende. Nach kurzer Zeit war er wieder da. Er streckte ihr rechtes Bein und legte sich neben sie. Dann begann er sie zu streicheln. Sie kam mit dem Gefühl nicht klar. Er fühlte sich an, als wäre er noch komplett in Latex gekleidet. Nur seine Hände fühlten sich irgendwie detaillierter an. Sie wollte einfach tasten, aber eine schwere Hand legte sich auf ihren Unterarm. „Hey, Du bist gefesselt.“ Flüsterte er tadelnd und öffnete vorsichtig ihren Schrittreißverschluss. Sie fragte betont aufmüpfig: „Bekomme ich jetzt Strafpunkte?“ „Klappe! Du bist geknebelt und hast keine Luft zum Sprechen.“ Oops, das hatte sie glatt vergessen. Seine Hände kamen bei den Streicheltouren immer häufiger zwischen den Beinen an. Sie lobte ihn mit einem Brummgeräusch, wenn er in die richtige Region kam.

Er spreizte ihre Beine wieder und legte sich dazwischen. Dann küsste er sie auf ihren Schamhügel und erforschte ihre Vulva mit der Zunge. Das hatte sie noch nie erlebt. Er spreizte ihre Lippen, penetrierte ihre Vagina und leckte um den Kitzler. Zunge war ja rau! Zuerst brauchte er seine Arme zum Abstützen, dann fühlte sie seine Fingernägel durch das Latex an den Brüsten. Irgendwann war es nur noch eine Hand. Dann würde die andere jetzt bestimmt nach dem Vibrator angeln. Ja, so wollte sie gerne kommen, das war feinster Boyfriendsex, nur in Latex. Leise stöhnend erlebte sie den Beginn eines genialen Orgasmus, als es plötzlich kalt wurde.

Hatte er etwa gepustet? Dieses Schwein! Es wurde immer kühler auf ihrem Schamhügel und jetzt auch noch kalt und nass. Das war der schlimmste Abtörner ihres Lebens! Dagegen waren Schläge und Elektroschocks ja nett! Der Typ wusch ihre besten Teile mit kaltem Wasser. Es roch auch noch ein kleines bisschen nach Desinfektionsmittel! Nochmals Iiih! Elina wollte sich beschweren, als er fragte: „Na, möchtest Du einen echten Knebel oder bleibst Du ruhig?“ Ja, eigentlich wusste sie, dass sie erst mal ein bisschen leiden musste. Trotzdem wollte sie jetzt kommen. Basta!

Vorsichtige Finger spielten wieder an ihrer Vulva, die Kälte hatte sich gelegt. Besser! Dann spürte sie einen Vibrator, der hart und viel technischer als jeder Finger an ihrem Kitzler vibrierte. Er drang langsam in sie ein, aber etwas stimmte nicht! Er war viel zu klein, aber er tat trotzdem weh. Der Schmerz war wie das erste Eindringen in ihren Po. Eklig, spannend, erregend und widerlich zugleich. Aber er sollte nicht aufhören! Es vibrierte am Kitzler und doch nicht. Es trieb sie zum Wahnsinn. „Jetzt!“ dachte sie, als das Teil langsam zurückgezogen wurde. Die Vibration wurde intensiver, obwohl das Teil doch aus ihr verschwand. Plötzlich ließ der Druck in ihrer Blase nach und sie hörte die vertraute Erlaubnis: „Elina, komm für mich!“ Dann hörte sie nur noch ihre eigenen spitzen Schreie und war mitten in einem wunderbaren Orgasmus. Sie wollte nicht, dass er wieder aufhört.

Zweimal Nachschlag schaffte der seltsame Vibrator an ihrem Kitzler, dann war sie fertig mit der Welt. Er hielt sie lange im Arm, bevor er schelmisch wie ein Schuljunge fragte: „Na, hat Dir der Harnröhrenvibrator gefallen. Es war ein bisschen umständlich, weil ich Dich vorher desinfizieren musste.“ Er musste die Antwort nicht abwarten, sie stand auf Elinas Gesicht.

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