Control 11

Fortsetzung von Control 10

Elina hatte bekommen, was sie wollte und war mit dem Ergebnis unzufrieden, eher verwirrt. Eigentlich müsste sie glücklich sein. Aber als das Vakuumbett auf ging und sie sich aus den Armen des Fotografen löste, hatte das etwas von Abschied. Als er dann aus dem Vakuumbett krabbelte, blieb er an etwas hängen und hatte plötzlich das verpackte Kondom in der Hand. Er wechselte seinen Gesichtsausdruck von tiefenentspannt zu tief enttäuscht und ging wortlos unter die Dusche – allein. Als sie unter die Dusche kam, ging er abtrocknen und als sie fertig war, war er weg.

So hatte sich Elina den Abschluss des ersten gemeinsamen Wochenendes nicht vorgestellt. Ihr Bauch hatte zwar gerade beschlossen, auf Partnersuche zu gehen, aber ihr Kopf sagte ihr, dass sie die Beziehung mit dem Fotografen nicht beenden sollte. Eigentlich mochte sie ihn, das war mehr als Dankbarkeit. Aber jetzt hatten sie miteinander geschlafen. Sie hatte im Vakuumbett das Kondom nicht ausgepackt bekommen und deshalb darauf verzichtet. Er dachte, sie wollte schwanger werden, um die Beziehung rechtlich zu zementieren. Aber das war nicht ihre Absicht. Ihre kleine Tochter reichte ihr voll aus. Er war stinksauer auf Distanz gegangen und hatte sich nicht einmal verabschiedet.

Elina wollte sich deshalb nicht rechtfertigen. Sie wollte auch nicht entschuldigen oder um Entschuldigung bitten. Ihr Fotograf sagte immer, man könne sich nicht selbst entschuldigen, sondern immer nur denjenigen darum bitten, dem man etwas schuldig war. Die meisten anderen Deutschen verwendeten das Wort anders. Der Fotograf hatte ihr gesagt, für die Wohnung schulde sie ihm ein Fotoshooting im Monat und für den Kindergartenplatz, dass sie sich um ihre Zukunft kümmerte. Mehr nicht. Sie hatte sich um ein Studium beworben, eine Absage wegen fehlenden Sprachkenntnissen bekommen und deshalb einen Deutschkurs für Fortgeschrittene belegt. Jetzt konnte sie sie ihm stolz berichten, dass sie die Sprachprüfung B2 bestanden hatte – wenn sie ihn denn wiedersehen würde. Sie wartete nun schon 14 Tage, ob er sie wieder zum Shooting einladen würde. Endlich kam die Anfrage per Whatsapp.

„Hallo Elina, ich möchte gern am nächsten Mittwoch mit Dir fotografieren. Weißt Du eine Location in Deiner Nähe? Ich hatte in letzter Zeit wenig Gelegenheit zum Suchen.“ Schon die Anrede machte sie traurig. Sonst hatte er „liebe Elina“ geschrieben. Wenn sie weiter (oder wieder?) ein Teil seines Lebens sein wollte, dann musste dieses Shooting gut werden. Er hatte nur einen Nachmittag im Monat Zeit, sie war das nicht einzige Model auf dem Planeten und auch nicht die Einzige in seiner Adressdatei. Vor wenigen Tagen war sie mit einem anderen Fotografen in einem leer stehenden Bürogebäude gewesen. Die vielen leeren, aber sauberen Räume hatten ihr gefallen. Dieses Haus wählte sie für das Shooting, reichlich Glasflächen schufen ein warmes, weiches Licht.

Meistens waren sie am nächsten Bahnhof verabredet, dieses Mal war es eine Bushaltestelle. Elina wollte verführerisch aussehen und hatte sich entsprechend enganliegend gekleidet. Nach langem Nachdenken zog sie die Daunenjacke an, die dem Fotografen so gut gefiel. Aber schon nach 5 Minuten Warten verschwand die Jacke in der Tasche – zu warm. Der Fotograf kam etwas zu spät und umarmte sie nur flüchtig, als sie zu ihm ins Auto stieg.

Elina sah schon von weitem, das ihre Ortswahl ein Fehlgriff war. In der letzten Woche hatten Randalierer den Ort entdeckt. Systematisch wurden alle Scheiben in dem Gebäude zerschlagen. Der Eingang war offen, die Räume waren mit Scherben und Müll verwüstet und die Wände mit Graffiti besprüht. Metalldiebe hatten einzelne Stromleitungen aus den Wänden gerissen, überall lagen Putzbrocken umher. Das Gebäude roch nach Brandresten, im Treppenhaus waren die Wände verrußt. Sie war über so viel Vandalismus entsetzt. Der Fotograf brummte nur, sagte: „Die übliche Sauerei!“, holte einen Besen aus dem Auto und fegte eine Ecke frei. Dann breite er eine kleine Plane aus seiner Kiste zum Umziehen für sie aus. So hatte sie inmitten des Chaos vier Quadratmeter, auf denen sie sich bewegen konnte, ohne Glassplitter einzutreten. Den Start hatte sie sich schon mal ganz anders vorgestellt Sie bekam das erste Outfit, nichts Besonderes, leicht anzuziehen.

Während sie sich umzog, erkundete er das Haus und baute seine Blitzgeräte auf. Er hatte eine Ecke gefunden, in der die Sprühereien an der Wand genau zur Farbe ihrer Kleidung passten. Die ersten Bilder waren frustbeladen. Er versuchte, sie aufzumuntern und ihr ein Lächeln zu entlocken. Elina war nicht nach Lächeln. Sie wusste, dass er sauer auf sie war und damit auch Recht hatte. Sie wollte gern ein entspanntes strahlendes Model sein, aber es gelang ihr nicht. Je mehr er sie zu erheitern versuchte, desto verschlossener wurde sie. Irgendwann war er genervt. „Ich fotografiere, um zu entspannen. Heute ist es stressig und krampfig. Es macht keine Freude. Mal Klartext: Du musst Dich nicht von mir fotografieren lassen. Aber wenn Du Dich fotografieren lässt, dann mach das bitte gut. Sonst wird es sinnlos. Oder sag mir, was Du möchtest!“

Elina wusste, dass sie seine Zuneigung verlieren würde, wenn sie jetzt kein unbeschwertes Posing liefern würde. Am liebsten wollte sie sagen: „Nimm mich in den Arm und küss mich!“ oder „Ja, ungeschützter Verkehr war jetzt nicht so schlau!“ Aber ihre Lippen blieben verschlossen. Dafür gab sie sich große Mühe, ein zuckersüßes Lächeln zu zeigen, sobald die Kamera in ihre Richtung zeigte. Es gelang ihr nicht und schon meckerte er wieder. „OK, das Lächeln ist wirklich unecht. Versuch besser, wütend zu schauen! Vielleicht klappt ja das.“ Er ließ sie auf einer Treppe vor einer verrußten Wand mit Brandspuren posen. Es roch nicht gut, aber auf den Bildern hoben sich ihre Figur und der Catsuit gut vom Hintergrund ab.

Elina fühlte, dass ihr selbst wütende Gesichtsausdrücke nicht gelangen. Trotzdem kam der Fotograf nach wenigen Bildern zu ihr, kniete sich vor ihr hin und präsentierte ihr demonstrativ devot das letzte Bild auf dem Kontrollmonitor der Kamera. Das machte er immer dann, wenn ein Bild besonders gelungen war. Sie sah sich mit leuchtenden Augen, schmollenden Lippen und mit einem kleinen Lächeln, das so gar nicht zur Vorgebe „wütend“ passte. Ohne Zweifel, das Bild war gut. Er lobte sie mit einem freundlichen „Na, geht doch!“ und animierte sie zum Turnen auf dem Geländer. Nach drei Minuten war sie ganz oben und begriff, dass sie halb über dem Treppenhausschacht geklettert war. Das war dann doch gefährlich. Er legte die Kamera weg und gab ihr eine Hand, um ihr herunterzuhelfen.

Elina wusste nicht, ob es am öligen Latex lag oder an ihrem Wunschdenken, aber sie rutschte aus und fiel genau in seine Richtung. Sie war gut mit Silikon eingerieben, ihr Catsuit glitschig und kaum zu fassen. Er schaffte es trotzdem. Als der Schreck vorbei war, hielt sie seine Schultern und er umfasste ihren Po mit beiden Händen. Elina war sich sicher, dass er sie zuerst geküsst hatte. Es fühlte sich vertraut an und schmeckte gut. Sie lösten sich nach drei Minuten, seine Kleidung war von oben bis unten mit Silikonoel versaut. „Du bist mir eine Maus!“ sagte er und lächelte wieder. Dann küsste er sie noch einmal und kommandierte: „Heute ist mein Shootingtag. Geh mal wieder posen. Dabei kann wenigstens nichts schief gehen.“ Aber er ließ sie nicht los.

Sie bekam Schmetterlinge im Bauch, als er dann leise sagte: „Es darf nicht sein. Aber ich liebe Dich. Ich liebe Dein Lächeln, auch wenn man manchmal lange dafür arbeiten muss. Ich liebe Deine Art und Konsequenz, eindeutig Nein zu sagen, wenn Dir etwas nicht passt. Ich liebe Deine Neugier und Toleranz beim Ausprobieren der abwegigsten Dinge. Ich bewundere es, wie Du um unsere chancenlose Beziehung kämpfst. Und ich find es Klasse, dass das alles in der schönsten jungen Frau steckt, die ich kenne.“ Er hielt sie fest, bevor er sie erinnerte: „Posen musst Du trotzdem.“ Danach lief das Shooting. Elina konnte strahlend lachen, weil es ihr Spaß machte. Sie flirtete mit der Kamera und er sparte nicht mit Lob.

Die ganze verdreckte Umgebung war plötzlich kein Problem mehr, vor all dem Müll sah sie umso besser aus. Irgendwann waren sie fertig. Wie meistens klatschte er zum letzten Bild Beifall. Jetzt musste sie nur noch den Catsuit ausziehen. Obwohl- warum eigentlich? Sie nahm sich ein Tuch, wischte das Silikon und all den anhängenden Dreck von ihrem Catsuit und half ihm dann beim Einpacken seiner Sachen. Es war schon dunkel und kühler, also angelte sie ihre Daunenjacke aus der Tasche und zog sie unter maximalem Geraschel an. Wenn sie seine Vorlieben richtig einschätzte, war sie jetzt unwiderstehlich. Auf einmal hatte sie keine Sorgen, so in dem Aufzug auf der Straße oder in dem Haus, in dem sie wohnte, gesehen zu werden.

Es lief alles so, wie sie sich das vorgestellt hatte. Nachdem er alle seine Kisten, die Kamera und die Blitztechnik im Auto verstaut hatte, fragte er, ob er sie jetzt nach Hause fahren sollte. Vom Prinzip her, aber das war ihr nicht genug. Sie musste nur noch in seine Richtung schauen und schon umarmte er sie, als wollte er sie nie wieder loslassen. Von ihr aus musste er das auch nicht. Nach einem langen Kuss fragte sie ihn: „Zu mir?“

Sie erwartete keine Antwort. Umso mehr traf es sie, als er unerwartet klar antwortete: „Selbstverständlich bringe ich Dich nach Hause. Dann fahre ich wieder los. Auch wenn Du die schönste, verführerischste Frau der Welt und genau so verpackt bist, wie ich nachts davon träume, will ich trotzdem keinen ungeschützten Verkehr. Wir können so nicht weitermachen.“ Was er sagte, war logisch. Solange er sie dabei umarmte, war nichts verloren. Aber zuerst musste sie ihn in ihrer Wohnung haben. Sie löste sich aus seiner Umarmung und stieg ins Auto. Die Fahrt dauerte eine Viertelstunde, viel gab es nicht zu bereden. Also schwieg sie. Kurz vor der Ankunft legte sie ihre Hand auf seinen Oberschenkel und rutschte langsam Richtung Schritt. Sie wusste, dass ihn das weder anmachen noch vom Fahren ablenken würde. Aber er sollte wissen, dass sie zu allem bereit war.

Kurz darauf kamen sie an. Sie umarmten sich noch einmal zum Abschied. Elina nahm allen Mut zusammen, knöpfte sein Hemd auf und kniff mit voller Kraft in eine seiner Brustwarzen. Dann flüsterte sie: „Es gibt etwas, das Dich noch mehr anmacht als Brustwarzenspiele. Wenn Du wissen willst, was ich meine, musst Du jetzt mitkommen.“ Er lächelte ein bisschen neugierig und ein bisschen wie ein überreichlich geschenktes Kind, aber er kam mit.

Sie hatte vor kurzem entdeckt, unter welchem Namen er im Internet unterwegs war. Damit war es möglich, Foren zu finden, die er häufiger besuchte. Man erfuhr zwar nicht, was er gelesen hatte, aber an seinen Kommentaren sah man, was ihn interessierte. Mit DeviantART und Pinterest gab es gleich zwei Seiten, wo sein „Gefällt mir!“ und seine Kommentare öffentlich in Listen zusammengefasst waren.

Er Interessierte sich für Frauen in Latex und Daunenjacken, das wusste sie. Aber er hatte auch eine Kollektion Frauen im Taucheranzug und mit Helmen. Sie hatte systematisch nach einer noch dunkleren Seite von ihm gesucht. Ein Bildordner BDSM war fast leer, dafür war „Asphyx“ voll mit Frauen, deren Kopf in Plastikbeutel verpackt war. Elina sich über das Thema Atemreduktion informiert und war irgendwie erleichtert. Wenn man sah, wie viele Leute sich für Hängen und Würgen begeisterten, dann war Bagging geradezu erträglich. Er hatte Atemreduktionsszenarien in so ziemlich jedes ihrer gemeinsamen Spiele eingebaut, es beschäftigte ihn wirklich. Was er davon hielt, sah man an seinen Bildkommentaren bei Deviantart: Er hatte jedem Model, das Fotos von sich beim Bagging zeigte, zu ihrem Mut gratuliert.

Ihren Mut brauchte Elina jetzt auch, denn sie wollte sich diese Tortur für ihn antun. Sie führte ihn gleich ins Spielzimmer und drückte ihm seinen eigenen Catsuit in die Hand. Den hatte sie vorhin beim Einpacken aus seiner Kiste mitgenommen. Dabei hatte sie auch die dünnen Plastikbeutel gefunden, die zwischen vielen anderen Shootingutensilien bereitlagen, falls sie mal gebraucht würden – und eingesteckt. Genau diese Beutel legte sie jetzt aufs Bett. Dann holte sie demonstrativ ein Kondom und sagte laut: „Heute klappt das. Versprochen.“ Dann bedrängte sie ihn: „Ich bin schon angezogen. Mach hin!“ Er zog sich brav aus und den Catsuit an, wie immer musste sie ihm beim Rückenreißverschluss helfen. Mittlerweile hatte sie sich ein paar kurze Seilenden bereitgelegt. Sie schob ihn aufs Bett und fesselte ihn mit breit abgespreizten Armen und Beinen lose an die Bettpfosten. Dann nahm sie den ersten Beutel, öffnete ihn und blies spielerisch hinein. „Das magst Du?“ fragte sie ihn, während sie die Tüte langsam über seinen Kopf zog. Aus seinem gespannten halb spöttischen Lächeln wurde ein breites Grinsen.

Sie setzte sich rittlings auf seinen Schritt, wo eine große Beule verriet, wie ihm das gefiel. Dann nahm sie einen zweiten Plastiksack, blies wieder hinein und zog ihn bis zu ihrem Hals. Zuerst küsste sie ihn intensiv durch die Plastikschichten, dann öffnete sie seine Brustreißverschlüsse und bearbeitete seine Nippel. Der Plastikbeutel klebte zwar an ihrem Gesicht, aber er ermöglichte freies Atmen und war einfach nur lästig. Aber sie wollte Spannung aufbauen. Als nächstes nahm sie sich ein dünnes Gummiband, zog es über ihren Kopf und stopfte das dünne Plastik darunter, bis es überall dicht an ihrem Hals anlag. So gab sie ihm einen zweiten Kuss. Schnell saugte sich das Plastik an ihr Gesicht, zischend und stöhnend saugte sie die letzten Luftreste aus dem Beutel. Er wurde auf einmal ganz ernst und sagte: „Elina, lass das. Du musst Dich für mich nicht umbringen.“

Elina war jetzt in Schwung und ließ sich nicht unterbrechen. Sie machte mit einem Finger etwas Platz an ihrem Hals, atmete tief durch und ließ das Gummiband so wieder los, das ihr letzter Atemzug den Beutel noch einmal straff füllte. Jetzt ließ es sich leicht atmen, die Tüte beschlug nur etwas. Sie nahm sich wieder seine empfindlichen Brustwarzen vornahm. Er genoss es gar nicht und schimpfte über ihren Wahnsinn. Dann bettelte er: „Elina, ich liebe Dich und ich würde es gerne geniessen. Aber mach mir wenigstens die Hände frei, damit ich Dich retten kann, wenn Du bewusstlos wirst! Bitte!“

Er hatte ja Recht, also befreite sie seine Hände. Danach lag er ganz entspannt und dankbar da, während sie sich vor Luftnot zum zweiten Mal die Tüte vom Kopf riss. Er zog sie zu sich herunter und kuschelte lange mit ihr, bis es ihr unter der Daunenjacke zu warm wurde. Außerdem bekam sie durch elektrostatische Aufladung zwischen Jacke und Latex immer wieder elektrische Schläge, wenn sie ihn berührte. Gerade beim Küssen war das unangenehm. Er protestierte: „Bitte lass die Jacke an!“ Dann fragte er: „Darf ich?“ schwenkte den Plastiksack, bis er mit frischer Luft prall gefüllt war und zog ihn so über ihren Kopf. Das Gummiband war noch an ihrem Hals. So, wie er es befestigte, war ihr Luftvorrat grösser. Er machte noch die Daunenjacke zu und zog die Kapuze über ihren Kopf. Es wurde leiser, ihr wurde noch wärmer und die Feuchtigkeit beschlug die Plastikmembrane vor ihren Augen.

Elina bearbeitete wieder seine mittlerweile prall stehenden Nippel, während er stöhnend versuchte, durch zwei Catsuits auf ihrem Unterleib herumzurammeln. Eine Weile genoss sie das, doch dann kam wieder die Luftnot. Dieses Mal saugte sich das Plastik nicht an ihr Gesicht, dazu war der Luftverbrauch zu groß. Sie atmete einfach nur die verbrauchte Luft immer tiefer ein. Ihr ganzer Körper begann zu kribbeln, während sich ein rauschender Orgasmus aufbaute. Kurz vor dem Höhepunkt riss sie sich den Beutel vom Gesicht und die Hochstimmung war vorbei.

Sie lachten glücklich zusammen, während sie frische Luft schöpfte. Elina wollte sich nicht noch einmal selbst kurz vor einem Orgasmus unterbrechen, also fragte sie ihn: „Kannst Du mich fesseln?“ „Klar!“, lachte er, „Aber wer bearbeitet dann meine Nippel?“ Stimmte auch wieder. Er dachte nach. „Hol Dir Handschellen!“ Er setzte sich auf, befreite seine Beine und zog eins der Seile unter dem Bett durch und dann quer über die Stelle, wo gleich wieder sein Brustkorb liegen würde. Dann legte er sich wieder hin, ließ sie wieder auf sein Becken steigen und zog die Kette der Handschellen unter dem Seil durch. Nachdem er ihre Hände gefesselt hatte, konnte sie nur noch an seinem Hals und seine Brustwarzen greifen. „Wie praktisch!“ dachte sie sich. Er nahm sich einen frischen Beutel, füllte ihn mit Luft und zog ihn wieder über ihren Kopf. Bevor sie sich wieder seinen Nippeln widmen konnte, öffnete er noch ihren Schrittreißverschluss.

Sie hatte genug frische Luft, um es zu genießen, wie er in sie eindrang. Er umfasste ihre Taille und bestimmte das Tempo, während sie ihre Krallen an seinen Nippeln austobt. Nach wenigen Minuten kam die Luftnot. Es war ihr egal. Er explodierte in ihr, dann bekam auch sie wieder ihren langersehnten Orgasmus. Ihr Körper zitterte und bebte, seine Hände hielten sie aufrecht. Ein letzter Schrei, dann war sie bewusstlos.

Als sie erwachte, genoss sie die frische kühle Luft. Dann fühlte sie seine Hand auf ihrem Kitzler. Sie lag auf dem Rücken, ihre Hände waren frei. Er lag neben ihr, küsste ihr verschwitztes Gesicht und fragte: „Geht’s Dir gut?“ Eine gute Frage. Außer dass Sie gerade wegen Sex ihr Leben riskiert hatte, war es neu, spannend, aufregend und erfüllend. Sie fühlte sich begehrt und umsorgt. Ja, es ging ihr gut. Ein bisschen warm, sie hatte immer noch die völlig überflüssige Daunenjacke an. Vielleicht reichte ja ihr Lächeln als Antwort. Sie wollte ihm gerade für den genialen Sex danken, da flüsterte er: „Danke. Das war ein Traum und es war noch schöner, als ich es mir vorgestellt habe. Nochmal?“

Natürlich wollte sie noch einen Orgasmus, jetzt gleich. Er bat sie aufzustehen und zog ihr die Daunenjacke aus. Dann nahm er eins der herumliegenden Seile und machte zwei Schlaufen um ihre Handgelenke, eng genug, dass sie die Hände nicht einfach herausziehen konnte. Zwischen den Händen war ein Meter Platz, das Seil lief hinter ihrem Rücken entlang. Dann legte er sie einfach aufs Bett. An ihren Hals greifen konnte sie nun nicht mehr. Auch sonst konnte sie nicht viel tun. Er nahm sich einen neuen Plastikbeutel, steckte seine Hand hinein und verwöhnte ausführlich ihren Schritt, völlig ungezielt. Danach kniff er sie an verschiedensten Stellen, bis sie begann, sich zu wehren. Darauf hatte er wohl nur gewartet, denn er sicherte ihre Beine mit einem Knie und fuhr fort, sie zu kitzeln und zu plagen, bis sie begriffen hatte, dass sie wehrlos war.

Nun zog er den Beutel über ihren Kopf und verschloss ihn mit dem Gummiband. Dann verwöhnte er ihre zunehmend nasse Spalte mit den Fingern, bis sie tobte und um Luft rang. Irgendwann befreite er ihren Kopf und gab sich dann auch keine Mühe mehr, sie zu stimulieren. Er schaffte es immer wieder, sie kurz vor einem Orgasmus zu haben, wenn sie um Luft bettelte. Irgendwann schnitt er einfach ein kleines Loch in den Beutel und verwöhnte ihre Perle mit der Zunge – aber immer ein kleines Bisschen zu langsam für den ersehnten Orgasmus. Nach kurzer Zeit hatte sie nur noch einen Wunsch: „Jetzt!“ Der Sauerstoffmangel ließ alles andere verschwinden, die Vergangenheit war genauso unwichtig wie ihre Tochter, das heutige Fotoshooting versank im selben Nebel wie der gestrige Tag und nur die Lust war allgegenwärtig. Sie erwartete, dass er sich jetzt auf sie legen würde. Doch er neckte sie lieber mit dem Saugwellenvibrator, bevor er ihr die Tüte vom Kopf riss und kommandierte: „Elina, komm für mich!“

Liebend gerne kam sie diesem Wunsch nach. Ihr Unterkörper bebte und zuckte, aber am schönsten fand sie die Zeit, wenn der Hormonrausch nachließ und sie langsam wieder klar denken konnte. Dieses Mal sagte ihr Verstand: „Ich brauche keinen Mann, der mich zum Höhepunkt bringt. Ich brauche höchstens einen Mann, der die Technik pflegt, die mich zum Höhepunkt bringt. Dazu ist der hier Klasse. Also liebe ich ihn für die kurze Zeit, die er bei mir ist.“ Lange lag sie mit geschlossenen Augen, bis sie gedachte, ihrem Spielpartner zu danken. Sie hatte über seine Beweggründe für die Art, wie er mit ihr umging, nachgedacht: Er wollte nicht einfach nur mit ihr herumspielen. Seine kleine Elina, Sex und Latex fand er spannend, aber er wollte Probleme lösen. Also konnte sie ihn am besten belohnen, wenn sie ihm zeigte, dass er ein Problem gelöst hatte und ihm gleich ein neues Problem schenkte.

Als er sie sanft anhob, um sie unter die Dusche zu tragen, griff sie im Flur ihr Zeugnis von der Sprachprüfung. Er schaute nur ganz kurz drauf, dann wurde sein zufriedenes Gesicht noch glücklicher. „Hey, da hast Du ja endlich eine Perspektive.“ Wie er sie einseifte, ihr dann den Catsuit auszog, um sie noch einmal einzuseifen, zu duschen und liebevoll abzutrocknen, das war mittlerweile vertrauter Ritus. Genauso vertraut war, dass er mit ihr redete, bevor er verschwand. Er sagte ihr noch einmal, wie sehr er sich freue und fragte sie dann, ob er etwas für sie tun könne.

„Klar hab ich noch ein paar Träume, an denen du noch arbeiten kannst. Von all den technischen Spielereien, die mich verwöhnt haben, war der Vakuumwürfel das Beste. Aber der Käfig ist zu klein zum drin toben und wenn Du alle meine Sinne anregen willst, musst Du das Teil an ein Bungeeseil hängen.“ Dann würde sie etwas leiser: „Vielleicht könnte ich noch ein bisschen mehr Angst ertragen. Es ist auch geil, wenn die Angst verschwindet. Der Fotograf grinste nur. „Bungeebondage wär mal was Neues, ist aber ein bisschen schwer vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Ansonsten: Ja, ist bestimmt machbar. Aber Du musst damit rechnen, dass ich das nicht alleine organisieren kann.“

Elina dachte kurz nach. Sex mit mehreren Männern war ihr das Letzte, sie wollte auch von anderen nackt oder mit Dildos im Leib gesehen werden. Von anderen in Latex oder Bondage gesehen werden war ihr zwar nicht recht, aber da war sie als Model Profi und ertrug es. Außerdem konnte sie protestieren und „Nein“ sagen.

„Wie nahe kommen mir die Helfer?“ „Sie müssen Dich sehen, aber nicht anfassen. Du kannst eine Maske aufsetzen, damit Dich niemand erkennt, bis Du im Latex steckst. Dann erkennt Dich sowieso niemand.“ „Okay“ sagte Elina, bevor sie richtig nachgedacht hatte. Bald darauf verabschiedete sich der Fotograf.

Dieses Mal dauerte es sechs Wochen bis zur nächsten Spielzeit. Elina war gespannt, was sich der Fotograf für sie ausgedacht hatte und stand schon im Catsuit bereit. Er hatte dieses Mal aber keine Pakete für sie mit und sagte nur: „Hallo Elina, bist Du sicher, dass Du Spielzeug für unbekannte Techniker und einen bekannten Fotografen sein willst? Dann zieh Dir etwas an, wir haben eine kleine Reise vor uns!“ „Hast Du an etwas Bestimmtes gedacht?“ „Silbern, glänzend, warm und kuschelig, damit hast Du einen großartigen Auftritt.“ „Und Du bist bist das erste Mal klatschnass, bevor wir überhaupt mit dem Spielen angefangen haben.“, ergänzte Elina. „Genau!“ lachte ihr Fotograf. Es war ihr nicht recht, wenn Schweiß in den sündhaft teuren Anzug tropfte. Trotzdem zog sie ihn an.

Der Fotograf hatte es dann nicht mehr eilig, er umarmte und küsste sie und knuddelte auf der raschelnden Oberfläche herum, bis sie ihn fragte: „Hatten wir nicht etwas vor?“

Er lachte und sagte dann: „Spontane Planänderung. Komm mit mir ins Spielzimmer und zieh den Anzug wieder aus!“ Das fand sie gut, denn je war jetzt schon warm. Der Fotograf griff kurz in die Schränke, schnell fand er alles, was er suchte. Er befahl „Augen zu!“, dann fühlte sie metallene Armbänder, die sich zuerst um ihre Handgelenke, dann um ihre Sprunggelenke schlossen. Sie hatte das Steelbondage-Set schon mehrfach getragen und wusste, es war ausbruchssicher. Wenn er ihr jetzt noch den Keuschheitsgürtel anschnallen würde, dann war klar, dass sie doch hierbleiben würden. Er legte ihr das Halsband um, dann öffnete er den Schrittreißverschluss. Ohne Vorwarnung drückte ein kalter Metalldildo an ihre Spalte. Er hatte wenigstens das Feingefühl, den Zapfen langsam in ihr verschwinden zu lassen. Es folgte ein bisschen Gleitgel, dann drückte der nächste Eindringling gegen ihre Rosette. Sie wusste, dass Protest nicht half. Also hielt sie den Mund und sah zu, dass sie sie entspannte. Nachdem ihre beiden Löcher gefüllt waren, kommandierte er „Hinhocken!“ Jetzt wurde der metallene Schrittgurt des Keuschheitsgürtels an den Eindringlingen verriegelt. Sie musste aufstehen. Der stählerne Beckengurt klickte laut, als der Schrittgurt hinten in ihn einrastete. Dann wurde der Beckengurt um ihre Taille gelegt.

Elina hatte in der letzten Woche keine Zeit fürs Fitnessstudio und dem Fotografen nicht gesagt, dass sie zwei Kilo zugenommen hatte. Sie merkte die vier Pfund, denn der für sie maßgefertigte Beckengurt schloss sich erst nach tiefem Ausatmen. Um auch den Schrittgurt einzurasten, musste sie noch einmal in die Hocke hinunter. Elina glaubte, ihr Unterleib würde zerquetscht, als sie langsam wieder aufstand. Sie war zum ersten Mal kochgar durchgeschwitzt und es ging noch gar nicht los. Dann gab er ihr wieder den Skianzug in die Hände. Sie staunte, dass der Anzug trotz der Stahlfesseln passte. Er sagte noch einmal: „Lass die Augen zu!“. Dann öffnete er den Reißverschluss noch einmal, zog vorn kräftig am Kragen ihres Catsuits und fasste oben hinein, um zwei kleine Klammern mit Gewichten auf ihre Nippel zu klemmen. Es war eher spannend als schmerzhaft. Dann schloss ihren Anzug, schob sie vor den Spiegel und sagte: „Augen auf! Sieht man etwas durch?“

Elina fand, dass eine junge Frau im Skianzug im Frühsommer genug auffiel. Man musste den Keuschheitsgürtel und die Brustwarzenklammern nicht sehen, um ihr hinterher zu schauen. Er stellte sich hinter ihr vor den Spiegel, umfasste ihre Taille, küsste sie in den Nacken und sagte: „Ja, ich möchte Dich jetzt auch gleich vernaschen. Aber jetzt komm, der Tag wird noch lang.“ Der Weg zur Strasse war die erste Tortur. Bei jedem Schritt reizten die beiden Metalldildos ihren Unterleib. Auf der Treppe wurde es noch schlimmer, sie ließ die Hand am Geländer. Als sie sich im Auto setzte, merkte sie zum ersten Mal, wie weit die beiden Zapfen in ihr verschwanden. Ihr wurde fast übel vor Schmerz. Aber nach wenigen Sekunden war es doch nur ein starker Reiz irgendwo zwischen Druck und Anregung.

Nachdem sie sich angeschnallt hatte, griff der Fotograf hinter ihrem Rücken nach ihrem linken Arm und verband die beiden Handschellen mit einer kurzen Kette. Dann schob er den Skianzug an den Knöcheln hoch und kettete auch ihre Füße zusammen. „So, meine Liebe. Der Point of no Return ist erreicht, von jetzt an wird jeder unberechtigte Protest deine Lage verschlechtern.“ Elina war wehrlos auf seinem Beifahrersitz gefesselt. Er fuhr nur 5 Minuten bis zu einem Parkplatz, wo er an einer ruhigen Ecke hielt und ein Stückchen Elektronik auspackte. Er steckte den Stecker in eine Buchse im Fußraum des Fahrers und sagte: „So, Elina, heute hast Du Deine erste passive Fahrstunde. Wir haben hier das Lenkrad. Es lenkt, was sonst. Dann wäre da das Gaspedal ganz rechts.“

Er trat auf das Pedal, im gleichen Moment begann der Dildo in ihrem Unterleib angenehm zu vibrieren. Die Kupplung gab einen heftigen Schlag aus demselben Vibrator, bei der Bremse gab es ein geringes Brennen an beiden Brüsten. Also waren die Gewichte an beiden Nippelklammern Stromgeneratoren. Sie hatte sich schon gedacht, dass eine Krokodilklemme mit Gewicht unter dem Catsuit sinnlos war. Außerdem hatte der Fotograf mehrfach gesagt, ihre Brüste wären viel zu schön zum Langziehen . Dann fuhr er los und sie stellte fest, dass auch an den Blinkern eine Funktion hing: Mit jedem Aufleuchten der Kontrolllampe brannte es an ihrer Brust und zwar immer stärker, je länger es blinkte.

Elina begann die Innenstadt von Hannover zu hassen. Bei jedem Spurwechsel gab es drei kleine Kniffe in die jeweilige Brustwarze. Abbiegen war schon schmerzhafter und richtig eklig, wenn man erst bei der zweiten Grünphase über die Kreuzung kam. Stop and go war auch nicht besser, weil andauernd gekuppelt und so gut wie gar nicht aufs Gaspedal getreten wurde. Aber Elina ertrug alles geduldig und gespannt und bald waren sie auf dem Messeschnellweg. Hier erfuhr sie, dass der Vibrator bei steigender Geschwindigkeit immer kräftiger vibrierte und mehr bewirkte. Weil sie selbst es wollte, wurde sie immer erregter, als es dann endlich auf die Autobahn ging.

Elina war kurz vor ihrem ersten Orgasmus, als sie das Stauende sah. Erst kuppelte er aus – bei der hohen Geschwindigkeit wirkte das wie ein Tritt in den Unterleib. Dann schaltet er den Warnblinker ein und es brannte an Elinas Brüsten. Erst war es gering, nach einer Minute wurde es so eklig, dass sie sich mit den Händen an die Brüste fasste. Das gab keine Erleichterung, es tat nur mehr weh, weil sie die Elektroden fester auf ihre Brüste drückte. Eine weitere Minute hielt sie es aus, bevor sie leise protestierte: „Wie viele Stufen hat das noch?“ Er antwortete umschweifend, aber korrekt: „Das Teil hat 99 Stufen und geht alle drei Blinksequenzen eine Stufe hoch. Damit kann es sich sechs Minuten steigern. Vier Minuten hast Du schon durchgehalten. Möchtest Du einen Knebel?“ Elina standen die Tränen in den Augen, als sie mit dem Kopf schüttelte. Ein Knebel war das Letzte, was sie jetzt wollte. Er hatte ein Einsehen und schaltete den Warnblinker ab.

Im Stau gab es außer dem mittlerweile gewohnten Druck in ihrem Unterleib und der Sonne, die mit voller Kraft auf ihren silbernen Skianzug schien, keine Stimulationen für sie. Sie hatte immer geglaubt, silbern reflektiere die Wärme, das war nicht so. Trotzdem versuchte sie etwas Konversation. „Wo fahren wir eigentlich hin?“ „Wir brauchten eine Halle mit einem Kran für die nächsten Spielereien. Noch eine halbe Stunde Fahrt, lass Dich überraschen.“ Bald floss der Verkehr wieder, der Fotograf fuhr mit voller Geschwindigkeit und bald war sie wieder vor ihrem ersten Orgasmus. Elina gab sich alle Mühe, dass er das nicht bemerkte. Doch als sie das erste Mal leise durch die Zähne einatmet, trat er voll auf die Bremse, sagte: „Schau mal ein Reh!“ und fuhr danach langsamer. Bald fuhren sie auf einer Landstraße weiter. Das war wieder blöd, weil er oft schalten musste. Bald darauf standen sie vor einer alten Fabrik mit einem großen freien Platz zwischen ein paar dunklen und einer erleuchteten Werkhalle.

Zu Elinas Überraschung betraten sie die Werkhalle nicht. Er holte sie aus dem Auto und öffnete die Kette, die ihre Hände hinter dem Rücken Verband, nur um sie vor dem Bauch gleich wieder zusammenzuketten. Dann fragte er: „Kannst Du eigentlich Auto fahren?“ Elina schüttelte mit dem Kopf. „Ich hab mir gedacht, für die Überraschung mit dem Sprachtest schenke ich Dir die Fahrerlaubnis – mit allen Fahrstunden. Dann bist Du noch ein bisschen freier und selbständiger. Heute machen wir die erste inoffizielle Fahrstunde. Hier ist Platz und etwas Zeit haben wir auch noch“. Dann musste sie sich auf den Fahrersitz setzen und er erklärte bei ausgeschalteter Zündung den Umgang mit Gas, Bremse und Gangschaltung.

Er musste dieses Spiel seit langem geplant haben, denn die Fußkette störte nicht und ihre rechte Hand kam gerade so bis zum Ganghebel, wenn die linke Hand am Lenkrad blieb. Das war Maßarbeit, nichts spontanes. Dann fragte er: „Alles verstanden?“ und schaltete die Zündung ein. Der Motor war noch aus, aber das Gaspedal gab schon angenehme Vibrationen an ihrem Kitzler und die Kupplung trat sie genau einmal kurz. Schlagartig begriff sie, was schnelles Schalten bedeutete und dass die Worte „Kupplung schleifen lassen, bis das Auto anrollt!“ eine große Herausforderung waren. „Was passiert, wenn ich nicht losfahre?“ fragte Elina den neben ihr sitzenden Fotografen. „Möchtest Du das wirklich wissen?“ fragte er lauernd und hielt plötzlich seinen Tabletcomputer in der Hand. Er drückte einmal kurz. Elina bekam einen so heftigen Schlag, dass sie vor Schreck gar nicht wusste, wo es jetzt zugeschlagen hatte.

Als sie sich gesammelt hatte, lächelte ihr der Fotograf zu und sagte: „Du schaffst das. Motor anmachen tut nicht weh. Kupplung voll durchtreten, Gang einlegen und dann das Pedal ganz langsam loslassen – auch wenn Du es schnell hinter Dir haben willst. Wenn Du das Auto beim ersten Mal nicht abwürgst, kann ich ja vielleicht etwas an der Intensität der Reize tun.“ Elina nahm alle ihre Kraft zusammen und trat das Kupplungspedal voll durch. Es schmerzte so sehr, dass sie dachte, alles Feingefühl aus den Beinen wäre weg. Der Fotograf sagte etwas zu ihr, aber erst, als er die Zündung ausdrehte, verstand sie den Inhalt der Worte: „Erst Motor an, sonst wird es nichts!“

Zweiter Versuch. Elina ließ den Motor an – einfach. Dann trat sie die Kupplung durch mit den bekannten Konsequenzen für ihren Unterleib. Das Einlegen des ersten Ganges dauerte gefühlt ewig. Dann ließ sie das Pedal ganz langsam los, auch wenn ihr Unterleib „Bein hoch!“ schrie. Und das Auto fuhr. Es roch ein bisschen nach verbrannter Technik, aber sie war stolz. Sie erinnerte sich sogar, dass sie beim Bremsen und Anhalten auskuppeln musste und den Gang rausnehmen. Als das Auto stand, sah sie den Fotografen triumphierend an. Er sagte nur „gut gemacht!“ Dann tippte er kurz auf seinem Tablet herum und verkündete: „So, jetzt ist der Impuls, denn Du beim Kupplung treten bekommst, doppelt so stark.“ Elina war sauer. Er hatte versprochen, etwas an dem Impuls zu ändern, aber mit einer Verstärkung hatte sie jetzt nicht gerechnet. Trotzdem riss sie sich zusammen, lächelte ihn an und fragte: „Und was noch?“ „Der Schlag kommt erst nach 3 Sekunden kuppeln und dann ansteigend, nicht mehr plötzlich.“

Mit dieser kleinen Änderung wurde Autofahren einfach. Auch wenn ihr Fahrlehrer beim Kurven fahren aufs Blinken bestand, war alles erträglich. Nach kurzer Zeit kommandierte er: „Anhalten!“ und programmierte wieder etwas um. „So, Du bist mir zu hochtourig gefahren. Jetzt bekommst Du Dein Vergnügen nur noch bei einer Drehzahl von 1500 bis 2500 pro Minute. So lernst Du gleich richtig schalten.“ Zehn Minuten später war er zufrieden und sagte: „Du darfst jetzt versuchen, rückwärts zu fahren.“ Als Elina den Rückwärtsgang einlegte, begann der längst vergessene Zapfen in ihrem Po zu vibrieren. Konzentriertes Fahren ging so wieder nicht.

Aber es kam zu keiner Rückwärtsfahrt. Neben dem Werkhalleneingang stand eine schwarze Gestalt und winkte. „Elina, halt an und steig aus!“, befahl der Fotograf, „jetzt wird es ernst.“ Er ließ sie vor sich niederknien und zog ihr eine dicke Latexhaube mit Öffnungen für Augen, Nasenlöcher, Mund und Zopf über und sicherte sie mit dem breiten Halsband aus dem wohlbekannten Edelmetall-Fesselset. Er befestigte eine längere Kette an ihrem Hals, bevor er die Hand- und Fußketten löste. Die Fesseln ließ er an ihren Gelenken. Nun musste sie den Schneeanzug ausziehen. So sehr sie seine Wärme verfluchte hatte, so sehr fehlte er ihr als Schutz. Die Schuhe mussten auch weg, sie stand barfuß auf dem kühlen Betonboden.

„Wir üben jetzt devotes Verhalten. Geh auf die Knie und versuche, ganz vorsichtig auf allen Vieren bis zur Hallentür zu krabbeln. Immer, wenn Du Dich aufrichtest, bereust Du es. Alles klar?“ Elina war nicht einverstanden. Sie war genauso wenig devot, wie er nicht dominant war. Ein Stromschlag machte ihr deutlich, dass das jetzt nicht diskutiert wurde. Also krabbelte sie gehorsam auf allen Vieren vorsichtig die 50 Meter bis zum Tor, um den Catsuit zu schonen. Ihre Knie fanden das nicht so gut.

Die Werkhalle war groß, über zwanzig Meter hoch und fast leer. Im Hintergrund standen irgendwelche Tanks, beim Eingang standen Ausrüstungskisten, ein Campingtisch und ein paar Stühle. Vor ihr standen drei Gestalten in schwarzen Latexanzügen, eindeutig männlich. Einer hatte eine Maske auf, aus der nur Augen und Mund herausschauen. Der zweite trug eine Gasmaske und der dritte hielt eine Kamera in der Hand und zeigte sein unrasiertes Gesicht offen. „Eine süße Sklavin hast du da mitgebracht.“ sagte der mit dem Bart. Elina lief es bald den Rücken herunter. Sie hatten schon einiges miteinander getrieben, aber sie war doch keine willenlose SKLAVIN! Wenn sie diesen Tag überstanden hatte oder zwischendurch eine Chance hatte, wollte sie dem Fotografen die Augen auskratzen, in die Eier treten oder schlimmeres. Alles in ihrem Hirn schrie „Protest!“.

„Nein, das ist Elina, mein Model. Sie ist ganz schön bizarr drauf, vielleicht noch verdrehter als ich. Heute spielt sie die Sklavin für uns. Ansonsten ist sie Adrenalinjunkie, steht, wenn sie gut drauf ist, auf Atemreduktion und bekommt zur Belohnung vielleicht einen Orgasmus. Zur Erinnerung: Sie wird nicht intim berührt und ihr Gesicht bleibt heute verborgen. Sonst darf alles sein, was sie nicht kaputtmacht.“ Damit konnte Elina leben. Er hatte ihr gesagt, dass er Helfer brauchte, aber diese in Latex verkleideten Gestalten machten ihr Angst. Zum Glück war sie nicht alleine. Nun ja, der Fotograf würde sie doch hoffentlich nicht alleine lassen?

Als erstes ließ er sie zu einer Stelle kriechen, wo einige Kisten standen und eine mit Latex überzogene Matratze lag. Aus der Wand daneben ragte eine Wasserleitung, an der er ihre Halskette befestigte. Dann sagte er „So, ich geh mich mal umziehen!“ und ließ sie mit den drei Gestalten allein. Nun hatte Elina wirklich Angst. Der mit der Gasmaske hockte sich vor ihr hin und schaute ihr lange in die Augen, bis sie zurückwich, soweit die Kette reichte. Dann sagte er, kaum unter der Gasmaske zu verstehen: „Hab keine Angst, Elina, ich fass Dich nicht an. Aber ich darf das hier anfassen.“ Er zeigte ihr das Tablet in seinen Händen. „Keine Angst, ich kann das. Schließlich habe ich das Ding programmiert und die Spielzeuge dazu gebaut.“ Dann spürte sie ein leichtes Prickeln erst in ihrem Po, dann an ihrem empfindlichsten Teil.

Elina war jetzt überhaupt nicht in der Stimmung, um sich von einem unbekannten Mann in Latex stimulieren zu lassen. Also reagierte sie nicht auf die Reize und wartete, dass ihr Fotograf zurückkam, um die Szene zu beenden. Der zweite Mann kam in ihr Blickfeld und sagte zum ersten „So geht das nicht. Sie muss sich schon ein bisschen wohlfühlen. Ich hab was mitgebracht.“ Dann drehte er sich zu Elina und fragte „Möchtest Du vielleicht eine Decke? Es ist doch kalt hier drin.“ Dankbar nahm sie die Decke, ein einfaches Latexlaken, und hüllte sie darin ein. Dann fragte er: „Möchtest Du vielleicht auch eine Atemreduktionsmaske? Ich hab Dich einmal damit auf ein Paar Bildern gesehen und ich liebe es.“

Elina musste unwillkürlich lachen und fühlte sich in dieser abgefahrenen Umgebung ein bisschen heimisch. Dieser Typ hatte sich also mit ihr beschäftigt und sich gefragt, was sie mögen könnte. Da wollte sie ihn nicht enttäuschen. Außerdem würde er wahrscheinlich genauso liebevoll auf sie aufpassen wie der Fotograf. So, wie sie gerade in ein Latexlaken gehüllt stand, so kniete sie sich vor ihn hin und beugte den Kopf vor. Er streifte ihr eine Maske aus dünnem schwarzen Latex über, die sich sofort an ihrem Gesicht ansaugte. Es wurde dunkel und leiser. Ein helfender Griff von einer fremden Hand und die Atemöffnung befand vor ihrem Mund. Dann hörte sie unter der Maske nur noch, wie jemand sagte: „Leg sie hin, dann kann sie nicht fallen!“. Das schaffte sie selbst.

Als nächstes sagte die laute Stimme: „Du sollst sie nicht anfassen!“ und eine leise Antwort dumpf unter der Gasmaske antwortete: „Ich fass doch nur das Latex an.“ Sie wurde auf den Rücken gedreht und ein paarmal umhergerollt. Es wurde eng um sie, also wurde sie in das Latexlaken eingewicket. Das war okay, so konnte niemand sie unsittlich berühren. Ein paar sanfte Impulse an ihren Brüsten forderten schnell ihre Aufmerksamkeit, während unter dem Keuschheitsgürtel sanfte Vibrationen sie neckten.

Zwei Hände strichen sanft über ihren Kopf, am Halsband vorbei über die Brüste. Diese Hände kannte sie gut. Die Hände wussten, wo sie am kitzligsten war, was sie nicht mochte und wie sie durch die Latexschichten hindurch das Prickeln an ihren Lenden wecken konnten. Ihr Fotograf war da, sollte doch ein anderer die Elektroden an ihren Körper bedienen. Immerhin: Der Typ am Tablet verstande seine Sache gut. So fühlte sie sich schnell allein mit ihrer Lust. Es war ihr egal, das da mittlerweile vier, dann sechs Hände sie streichelten. Es war ihr bald nicht mehr egal, es stimulierte sie sogar. Endlich kahm sie in die Nähe eines Orgasmus. Sie musste jetzt nur noch die Beine etwas anstellen, damit der Druck ein bisschen intensiver wurde. Jaa! Doch dann wurde sie mit einem Ruck auf den Bauch gedreht und die Freude war schlagartig vorbei.

Acht Hände schlugen gleichzeitig auf ihren Po, ihre Waden, ihren Rücken, das es nur so klatschte. Und sie konnte sich nicht wehren, sie konnte sich nicht einmal drehen oder irgendetwas schützen. Sie lag auf dem Bauch eingewickelt und hilflos wie eine umgedrehte Schildkröte. Es war so demütigend, das alle diesen unterbrochenen Orgasmus mitbekamen. Und es war ein Problem, das sie auf dem Bauch lag und keine Luft bekam. Half vielleicht totstellen? Sofort sagte eine laute Stimme „Es reicht!“ und jemand zog ihr die Maske vom Kopf. Es war hell und die frische Luft war eine Wohltat. Man rollte sie aus dem Latexlaken heraus. Eine weitere Gestalt in schwarzem Latex und mit Gasmaske war dazugekommen. Man konnte sie an einem gelben Streifen von den anderen unterscheiden. Sie gab ihr zu trinken und sagte: „Elina, Du darfst erst einen Orgasmus haben, wenn ich es dir erlaube. Sonst wirst Du immer wieder runtergeholt. Das weißt Du doch!“

Elina ging davon aus, dass das ihr Fotograf war, auch wenn die Stimme unter der Maske fremd und dumpf klang. Er hatte einmal gesagt, unter der Maske sei man nicht mehr man selbst. Die Anonymität mache mutig und baue Hemmungen ab. Das gab ihr ein bisschen Trost, schließlich hatte sie auch eine Maske auf und war damit auch anonym. Sie wurde jetzt zu einer glänzenden Metallkonstruktion geführt. Es war ein Würfel aus Edelstahlstangen, sah aus wie das Gestänge des Vakuumwürfels, war aber über zwei Meter hoch. Der Mann mit den gelben Streifen hängte als erstes die Kette ihres Halsbandes an einen Kranhaken. Der Mann mit der Haube und den Augenöffnungen nahm eine Industriefernbedienung und das Ende ihrer Halskette verschwand in unerreichbare Höhe. Er konnte augenscheinlich mit dem Kran gut umgehen, die Kette war ganz leicht straff, auf Zehenspitzen hatte sie gut Erleichterung.

Wie auf ein Kommando öffneten ihr die drei maskierten Männer jetzt die Stahlbondageteile über ihrem Catsuit. Es dauerte seine Zeit, mit den dicken Gummihandschuhen ihrer Anzüge waren die Männer ganz schön ungeschickt. Der vierte stand ein wenig abseits und filmte. Überhaupt hatte er wohl die ganze Zeit gefilmt außer zu der Zeit, wo er sie mit den anderen zusammen versohlt hatte. Nun entdeckte sie auch das Kamerastativ und die zweite Videokamera darauf. So ging das also, es gab ein Video von diesem Tag.

Alle vier Schellen waren entfernt, nun war der Keuschheitsgürtel dran. Erst wurde er vorn geöffnet, dann fiel der Schrittgurt mit den beiden Zapfen aus ihr heraus. Sie kam sich leer vor und vermisste die Teile. Außerdem zog es kalt an ihrem Schritt. Dann öffnete jemand ihren Rückenreissverschluß und die sechs gummierten Hände holten sie aus dem durchgeschwitzten Catsuit. Ein paar Hände nahmen ihr auch die Clips von den Brüsten, es waren nicht die Hände des Fotografen. Sie genoss den ziehenden Schmerz trotzdem.

Dann stand sie mit Kopfhaube, am Hals angekettet, sonst nackt und verschwitzt in dem Metallrahmen. Drei Paar Hände hielten jetzt drei weisse Handtücher und rubbelten sie warm und trocken. So schlimm war das nicht, bis ein gummierter Finger vorsichtig ihre Schamlippen spreizte. Sofort kniff sie die Beine zusammen, bis eine vertraut klingende Stimme unter ihrer Maske brummte: „Hey, Elina, genieße es. Ich pass schon auf. Niemand berührt Dich, nur ein paar Latexhandschuhe.“ Ja, so konnte man das auch sehen. Vielleicht passten diese Typen ja auch nicht auf. Sie nahm ihren Mut zusammen, griff sich die nächste schwarze Hand und führte sie an ihre Brust. Wie erwartet begann die Hand ihre Brüste zu kneten und versuchte ihre Brustwarzen zu zwicken, aber mit den dicken Latexhandschuhen ging das schwer. Während ein paar ungeschickten Finger immer noch an ihrem Kitzler fummelten, streichelte das dritte Paar Hände ihren Körper. Aber noch bevor sie das genießen konnte, mahnte eine Stimme: „Leute, wir haben ein Programm.“

So schnell die Hände gekommen waren, so schnell waren sie wieder weg. Jetzt wurde ihr ein Taillenkorsett aus Leder auf die nackte Haut geschnallt und straff verschnürt. So eng hatte noch kein Korsett gesessen, aber sie ertrug es. Dann kamen ein paar eigenartige Schnürschuhe an ihre Füße, sie passten sehr genau, waren weich gepolstert und hatten Riemen, die unter der Fußsohle durchgingen. Dann bekam sie seltsame unge Fesseln um die Handgelenke, besser gesagt um die halben Unterarme. Die Teile waren genauso weich gepolstert wie die Schuhe, wurden genauso stramm festgezogen und hatten eine Stahlstange, an der sie sich ihrerseits auch festhalten konnte. „Passen die Hängefesseln?“, fragte eine gedämpfte Stimme. „Ja, gut gemessen.“, sagte die nächste Stimme unter der Maske. Aha, die Teile hießen Hängefessel.

Elina war jetzt ganz ruhig und gespannt auf den nächsten Akt. Sie wurde auf ein kleines Podest gestellt und das Korsett mit Stahlseilen mit den Ecken des Stahlwürfels verbunden. Dann kamen zwei weitere Stahlseile an die Hängefesseln an ihren Händen und wurden straff zu den nächsten Ecken des Rahmens gezogen. Bevor der Zug der Seile sie zum Vorbeugen zwang, sah sie ein paar Federn, ihre Arme waren nicht ganz fest. Dann sagte ihr Fotograf „Kamera aus, jetzt gibt es Gesichter.“ Erst öffnete er umständlich seinen Anzug und setzte die Gasmaske ab, dann öffnete er Elinas Halsband und zog ihr die Gummihaube vom Kopf. Er küsste sie liebevoll auf den Mund und fragte: „Wie geht es dir?“

Elina lachte über die Frage. Dann antwortete sie spontan: „Eigentlich gut. Ein bisschen kalt, gespannt, neugierig und ein bisschen Angst. Und ich muss mal.“ Sofort meckerte die Stimme unter der Gasmaske „Scheisse, alles wieder abbauen.“, während der Mann hinter der Kamera riet: „Lass sie einfach auf den Boden machen. Setz ihr die Maske auf, ich film das!“ Der Typ war ihr von Anfang an unsympathisch. Aber der Fotograf sagte ruhig: „Das geht auch netter, wozu bin ich Arzt. Sollen wir Dich in eine Ecke schieben, wo Du einfach so unter Dich machen kannst, willst Du eine Ente oder einen Katheter?“ Was eine Ente mit Pullern zu tun haben sollte, war Elina nicht klar. Aber das Katheterisieren hatte sie in angenehmer Erinnerung. Also zog der Fotograf seinen Latexanzug ganz aus, holte seinen Arztkoffer und zog ein paar sterile Handschuhe an. Sie musste die Beine breit machen, dann wurde es kurz kalt und drückte und schön spürte sie Erleichterung. Elina war enttäuscht, beim letzten Mal zu zweit war das mit dem Katheder viel sinnlicher.

Nun wurde ihr eine Gasmaskenhaube aufgesetzt. Elina erkannte kannte diese Haube an den Kabeln, man konnte mit Strom die Sichtscheibe durchsichtig oder dunkel schalten. Darüber kam wieder ein dickes Kopfgeschirr, das sie einerseits von den Geräuschen der Umwelt abschirmte und andererseits Kopf und Hals so umfasste, dass man daran ziehen konnte. Sie fühlte, dass ein weiteres Drahtseil über ihrem Kopf befestigt wurde, dann war auch der Kopf fest eingespannt. Als letztes wurden auch ihre Beine gestreckt und festgezogen. Nun hing sie 45° schräg mit dem Gesicht schräg nach unten sprichwörtlich in den Seilen. „So.“, sagte die bekannte Stimme in ihrem Kopf, „erster Test. Wenn Dir etwas wehtut, dreh den Kopf. Das können wir sehen.“ Dann wurde sie mit dem Würfel vorn angehoben und vorsichtig schräg auf den Rücken gekippt. Nun war ihr Sichtbereich vorn oben. Es ging ihr gut, sie wurde weitergekippt. Dann hing sie kopfunter und schaute immer noch nach schräg oben. Es war bequem, der Zug an den Beinen geradezu angenehm. Ein weiterer Ruck und sie sah auf den Boden.

„Alles gut?“ fragte der Fotograf, mittlerweile wieder in seinen Latexschutzanzug gehüllt. Nicken ging nicht, aber jetzt fiel Elina selbst auf, das sie einfach „Ja.“ sagen konnte. „Gut“ hörte sie in ihren Kopfhörern. Dann wurde sie wieder angehoben und dieses Mal am Kipppunkt losgelassen. Die Schwerkraft erledigte den Rest. Sie bekam einen ganz schönen Schreck, es gab einen kräftigen Ruck, mehr passierte nicht. Noch dreimal wurde sie fallengelassen, danach wurde sie zwei Runden rückwärts bis zum Ausgangspunkt gerollt. Es wurde ihr leicht bisschen schwindelig, aber das war sicher nur der Vorgeschmack.

Nun wurde der Würfel so auf eine Kante gestellt, dass sie senkrecht stand. Der Mann mit der Gasmaske klebte eine lange Reihe von Elektroden von ihren Unterarmen über die Achseln bis zum Korsett, eine weitere Reihe innen an den Beinen bis zu den Schuhen und die dritte als großes V auf den Rücken. An den Bewegungen merkte sie, dass überall Drähte drankamen. Dann zeigte er ihr ein paar Plastikschalen mit breitem Gummidichtrand, die innen mit teilweise Spitzen, teilweise flächigen Elektroden gefüllt waren, hielt sie noch einmal in die Kamera und drückte sie dann an Elinas Brüste, wo sie sich auch gleich festsaugten. „Du magst wohl Elektrospiele?“ fragte sie laut unter ihrer Maske. Sie wurde verstanden, der Mann mit der Gasmaske kam mitten in ihren Sichtbereich. Man sah nur seine Augen, aber die leuchteten geradezu vor Freude, als er ihr ein „Daumen hoch“-Zeichen machte und sie „Cool“ sagte.

Dann kam der Fotograf in ihr Sichtfeld. Er zeigte ihr zwei kleine Gummiobjekte, die er vor ihren Augen mit Gleitgel bestrich. Diese Teile fand Elina nun wirklich frustrierend – zu klein und nichts dran, was auf irgendwelche Aktivität hindeutete. Leider war sie vor Kälte verkrampft, selbst diese kleinen Zapfen verschwanden jetzt nur schwer in ihr. Dann wurde es dunkel vor ihren Augen. Leise Musik erklang mitten in ihrem Kopf und sie hatte das Gefühl, sie werde angehoben. Wie hoch sie gehoben wurde, könnte sie nicht abschätzen, denn jemand spielte auf ihrem Körper Elektrogitarre. Erst gab es Impulse hier und da, dann wanderte ein leichtes Brennen von den Beinen hoch unter dem Korsett – da waren also auch Elektroden drin verbaut – an den Brüsten vorbei unter den Achseln – hier war es besonders eklig – bis zu den Armen.

Dann ging es wieder zurück, etwas stärker und dieses Mal auch um ihre Brüste herum. Als der Impuls am Becken vorbeiging, hinterließ er ein vertrautes Brummen in ihrer Vagina. Es war nicht stark, nur etwas anregend, so als wollte es sagen: „Ich bin hier, hier ist auch etwas.“ Sie wurde leicht nach vorne gekippt, dann wurde die dunkle Scheibe vor ihren Augen durchsichtig. Sie brauchte eine Weile, um zu erkennen, was sie sah: Sie hing mit dem Gesicht nach vorne direkt unter der Hallendecke und sah auf die etwa 10 Meter entfernte Betonwand. Wie weit es hinunterging, konnte sie nicht sehen. Sie wollte es auch nicht sehen, denn sie hatte Höhenangst. Jetzt wurde mit dieser Angst gespielt.

Während sich die Beklemmung noch in ihr breitmacht, bekam sie eine Serie kurzer heftiger Schläge über den Rücken, so als wollte der Programmierer sagen: „Schau nicht runter, achte lieber auf Deinen Körper!“. Dann lief der elektrische Strom mit seinem brennenden Schmerz wieder den Körper hoch und setzte dabei den Vibrator auf eine neue Stufe. Bald wurden auch all die Vorrichtungen an ihren Brüsten eingeschaltet. Das kitzelte angenehm, vor allem lenkte es von der Höhe weiter ab. Elina erwartet eine weitere Steigerung der Reize, die nun wieder an ihrem Körper herunterladen müssten. Aber das geschah nicht. Der Stromimpuls, der an ihrem Körper hoch und hinunterlief, schwächte sich sogar etwas ab, er wurde fast angenehm. Und jedes Mal, wenn er an ihrem Unterleib vorbei kam, wurde die Vibration stärker. Der Strom brauchte um die 90 Sekunden zum hoch- oder hinunterlaufen. Als nächste Steigerung wurde ihr die Luftzufuhr abgeschnitten, wenn der Strom zwischen Brüsten und Becken lief. Das war zu kurz, um bedrohlich zu wirken, aber lang genug, damit sie sich auf ihr Inneres konzentrierte. Nach kurzer Zeit konnte sie die ganze Außenwelt ausblenden und sich über die Erregung freuen, die sich in ihrem Becken aufbaute, im Bauch kribbelte und ihre Brüste zum Beben brachte. Es fehlte nur noch ein kleiner Impuls und so freute sie sich, als in ihrem Ohren die vertraute Stimme erklang: „Zehn, neun, acht, sieben, sechs, fünf, vier, drei, zwei, eins“.

Auf „Null“ ließ man sie fallen. Der ganze Käfig mit ihr drin kippte einfach nach vorne weg. Erst sah sie den Hallenboden und erschrak, wie hoch sie wirklich hing, dann erschien die Gegenwand. Sie pendelte ein paar Mal hin und her und blieb dann kopfunter in der Höhe hängen. Sie war frustriert, sauer, kurz vor der Panik und das Blut lief immer noch weiter in ihren Kopf.

Nach kurzer Zeit wurde sie wieder etwas hochgehoben, so dass sie waagerecht hing und nach unten schauen musste. Weit in der Tiefe standen zwei Gestalten und hielten Fernsteuerungen in den Händen. Einer winkte ihr auch noch zu, bevor es vor ihren Augen ganz langsam dunkel wurde. Diese Typen glaubten doch wohl nicht, dass sie jetzt die Höhe vergessen und sich wieder erregen lassen würde wie ein willenlos geiles Sexspielzeug?

Elina wollte hier nur noch weg. Leider hatte sie keine Optionen. Ihre Arme hingen mit leichtem Federn unverrückbar fest, außerdem krallte sie sich seit dem Sturz selbst mit ganzer Kraft an die Metallstangen der Fesselhandschuhe. Ihre Beine konnte sie überhaupt nicht bewegen, das Atmen war mit den ausgebreiteten Armen anstrengend genug. Zehn Grad Kopfdrehung kosteten ihre ganze Kraft und änderten das Sichtfeld kaum. Ein Safewort war nicht vereinbart und schimpfen oder betteln wollte sie nicht. So viel Stolz war noch in ihr drin. Nach was sollte sie auch betteln? Nach Freilassung? Das wollte sie gern, aber erst nach dem wohlverdienten Orgasmus. Nach Befriedigung? Den Wunsch würde ihr der perverse Haufen da unten sicher nicht erfüllen.

Nach und nach beruhigte sie sich. Ihre Aufmerksamkeit wurde wieder von dem Menschen mit der Gasmaske gefesselt, der versuchte, sie nur mit Impulsen an ihren Brüsten liebevoll in bessere Stimmung zu versetzen. Er konnte leichte Berührungen simulieren und ließ die Impulse langsam um beide Brüste kreisen. Das ging ganz außen, genauso gut weiter innen und ganz sanft auch um ihre Vorhöfe. Irgendwann dachte Elina, dass da auch etwas mehr kommen könnte. So als hätte der Mann mit der Gasmaske ihre Gedanken gelesen, sprang die Saugung an und zog ihre Brüste tiefer in die Saugglocken hinein. Dadurch wurden sie empfindlicher, er musste die Intensität nicht steigern. Ein bisschen Angst hatte Elina vor den vier spitzen Dornen, die sie vorhin in den Saugglocken gesehen hatte. Vielleicht waren die aber nur Show?

Unmerklich waren die Vibratoren in Elinas Becken wieder angelaufen und nagten an Elinas Vorsatz, sich jetzt noch nicht erregen zu lassen, nur um eine weitere Enttäuschung zu erleben. Elina ahnte nichts von der Konstruktion, die ihren Käfig hielt: An die beiden Seitenflächen war jeweils ein großes Metallkreuz geschraubt, aus dem seitlich eine Stange herausragte. Auf die Stange war jeweils ein Seil gewickelt und oben am Kran sicher befestigt. Der Mann ohne Gasmaske war gerade auf den Kran geklettert, um die Seile noch einmal straffzuziehen. Elina wurde gerade mit genau der Sequenz konfrontiert, die sie beim ersten Mal an den Orgasmus getragen hatte: Ein kribbelnder Stromimpuls bewegte sich den Körper auf und ab und jedes Mal, wenn er das Becken passierte, wurden die Objekte in ihrem Anus oder in ihrer Scheide etwas aktiver.

Sie wusste, dass der nächste Orgasmus kam, ob sie wollte oder nicht. Die Atemreduktion würde ihr wieder den letzten Widerstand rauben. Und die Atemreduktion kam genau zu dem Zeitpunkt, an dem sie das erwartete. Sie wollte es. Sie wollte es um jeden Preis. Vielleicht konnte sie ihren Höhepunkt vor den Voyeuren da unten verheimlichen, schließlich waren die mindestens zehn Meter weit weg. Sie gab sich alle Mühe, flach zu atmen, als der erhoffte Orgasmus endlich kam. Sie pfiff auf das freundliche „Elina, komm für mich!“ des Fotografen. Das war ihr Höhepunkt, nicht seiner. Punkt.

Dann wurde es hell vor ihren Augen und sie fiel wieder. Ungläubig sah sie, wie der Hallenboden unter ihr langsam wegklappte, obwohl sie kaum an Höhe verlor. Dann drehte sie sich immer schneller wie ein riesiges Jo-Jo und sah die verschiedenen Wände in schneller Folge an sich vorbeirasen, bis ihr schwindelig wurde. Sie war wohl kurze Zeit bewusstlos und kam wieder zu sich, als die Rotation langsamer wurde und dann stillstand. „Ich hab sie!“ hörte sie in ihren Ohren, dann fragte der Fotograf „Elina, lebst du noch?“. Sie war jetzt völlig im Adrenalinrausch und antwortete etwas zu euphorisch „Klar lebe ich noch.“ Der schöne Orgasmus war leider wieder weg.

„Na dann lassen wir Dich mal wieder fallen. Das waren eben drei G. Genieß es.“, sagte der Fotograf. Dieses Mal gingen der Fall und die Drehung nach hinten los. Wieder wickelten sich die Seile von der Stange ab und versetzten sie in Rotation, die Höhe war aber nicht so hoch wie beim ersten Mal. Also wurde die Drehung nicht so schnell und bald wickelte der Schwung die Seile wieder auf. Der Punkt, an dem sie zur Ruhe kam, fühlte sich unwirklich an. Aber die Ruhe währte nur kurz. Noch dreimal ging es hin und her, dann pendelte sie senkrecht mit Kopf nach oben aus.

Elina wusste nicht warum, aber sie musste lachen. Sie war so erregt und so fröhlich und glücklich und immer noch frustriert, weil sie anstelle eines rauschenden Orgasmus diese unvergessliche Adrenalindusche geschenkt bekommen hatte. Sie lachte, bis sie husten musste und ganz schnell heruntergelassen wurde. Innerhalb einer halben Minute waren der Kopf aus dem Geschirr, die Gasmaske entfernt und ihre Hände befreit. Langsam beruhigte sie sich. Der Fotograf brachte ihr etwas zu trinken, was in dem engen Korsett gar nicht so einfach war. Wasser in den Mund bekommen, gurgeln und ausspucken war auch erfrischend.

Der Fotograf schimpfte jetzt mit dem Mann hinter der Kamera, weil der immer noch filmte. Der verteidigte sich: „Ich hab sie nur von hinten, kein Gesicht drauf.“ Dann war wieder Ruhe. „Na, Elina?“, fragte der Fotograf, „bereit zur nächsten Runde? Ich verspreche Dir, dass jetzt dein Wunsch erfüllt wird.“ Das brachte Elina sofort in Hochstimmung. Schnell war die Gasmaske wieder aufgesetzt und Kopf und Hände straff an gefederten Stahlseilen gespannt. Langsam schwebte sie wieder an die Decke, dann wurde es dunkel vor ihren Augen. Dieses Mal brauchte es keinen Künstler, um sie wieder in Stimmung zu bringen, denn sie wollte es selber. Trotzdem lief der ganze vertraute Ritus wieder von vorne ab: wanderndes Kribbeln von en Unterarmen zu den Waden, sanfte Vibratoren, Steigerung über endlose zwanzig Minuten. Alles in Elina schrie nach dem langersehnten Höhepunkt. Endlich kam die Stelle mit der Atemreduktion und Elina wartete nur noch auf die Worte „Elina, komm…“. Das „… für mich!“ würde sie gar nicht mehr hören.

Und wieder kam es anders. Wieder fiel sie, nur dass es dieses Mal fünfzehn Meter im freien Fall hinunterging, bevor dicke Bungeeseile den Käfig mit ihr abfingen. Dieser Arsch! Diesen Wunsch hatte sie nicht gemeint, obwohl er der Aufhänger des ganzen Szenarios war. Es war spannend, ihr Adrenalin sprudelte heute wie lange nicht. Aber jetzt brauchte sie etwas anderes. Ihr ganzer Unterleib schrie danach. Langsam pendelte sie aus, bevor der Kran sie unten absetzte. „Na, war es schön?“ fragte der Fotograf scheinheilig, als er ihr Kopfgeschirr und Gasmaske abnahm. Nun konnte sie zum ersten Mal die Konstruktion an der Seite des Würfels sehen, in dem sie feststeckt. Links von ihr war ein Kasten befestigt, aus dem Massen von Kabeln kamen. Und vor ihr lagen auf dem Tisch die beiden kleinen Plugs, die der Fotograf ihr vorhin vor dem Einführen gezeigt hatte. Da hatte er sie schon wieder getäuscht, sie hatte etwas anderes im Becken. Na ja, das war auch gut so.

„Bist Du etwa frustriert?“ fragte der Fotograf und hielt ihr die Kopfhaube mit den Augen- und Mundöffnungen hin. Sie beugte den Kopf vor und er zog sie drüber. Dann sagte er „Jetzt wirst Du wahrscheinlich richtig frustriert.“ Der Käfig hob sich der Kran fuhr sie zum anderen Ende der Halle. Schon von Weitem sah Elina, dass hier ein Wasserbecken auf sie wartete. Zuerst tauchten die Füße ein, da merkte sie schon, wie kalt das Wasser war. Mit einem Ruck verschwand sie bis zum Becken im kühlen Pool. Das war wirklich schlimm. Elina konnte zwar schwimmen, aber erstens war sie noch fest angeschnallt und zweitens hasste sie kaltes Wasser. Alle Erregung verschwand schlagartig, es blieb nur noch Wut. Mit dem nächsten Ruck verschwand sie bis zur Brust im Wasser. Nur unter dem Korsett war es noch warm – wenn sie das nur bemerkt hätte. Dann wurde sie langsam zentimeterweise weiter versenkt. Als nur noch der Hals herausschaute, begriff sie, dass hier nicht die Kälte, sondern der Luftmangel das größte Problem sein könnte.

Der Kran stoppte bei der sprichwörtlichen Oberkante Unterlippe. So ließ man sie hängen. Sie konnte nicht einmal schimpfen, denn dabei hätte sie Wasser geschluckt. Dann beobachete sie, wie der Mann hinter der Kamera ein Stativ aufstellte, seine Kamera auf sie ausrichtete und gemächlich eine Taucherbrille und eine Unterwasserkamera holte. Die Rechnung „100 kg Mensch verteilt auf 10 Quadratmeter Oberfläche ist gleich ein Zentimeter höherer Wasserstand“ hätte sie so nicht hinbekommen. Das für ihn im Pool kein Platz war und sie jetzt kaltes Wasser schlucken und ein Waser-Luft-Gemisch einatmen musste, war auch so klar.

Der Kameramann kam gemächlich ins Wasser. Man hätte auch „vorsichtig“ sagen können, weil er dabei keine größeren Wellen machte, aber Elina fror jetzt ernsthaft und war mit ihrer Widerstandskraft am Ende. Trotzdem wurde sie langsam umschwommen und von allen Seiten gefilmt, bevor sie drei Zentimeter angehoben wurde, damit sie wieder zu Atem kam. Der Kameramann schaute ihr tief in die Augen, bis sie ihm zuhörte und sagte dann: „Ich möchte Dich jetzt ertrinken sehen. Leider darf ich das nicht, also musst Du es spielen. Atme tief durch und halt dann die Luft an, es geht abwärts. Dort kannst Du ein bisschen toben. Wenn Du dann endlich still hälst, lass die Augen auf und beweg Dich nicht. Wenn es beim ersten Mal klappt, müssen wir nicht üben.“

Elinas Wille war gebrochen. Sie holte einfach tief Luft, ertrug es, als das kalte Wasser über ihrem Kopf zusammenschlug, sie ließ die Augen unter Wasser auf und versuchte, sich zu bewegen. Er hatte eh keinen Sinn, also bewegte sie sich nicht lange und stellte sich lieber tot. Sie tauchte eher wieder auf, als sie erwartet hätte – oder war nur ihr Zeitgefühl mit eingefroren? Der Videofilmer zeigte mit dem Daumen nach oben und prompt wurde Elina ganz aus dem Wasser gehoben – nur um auf das nächste Wasserbecken zu sehen. Was sollte das? Sie wollte einfach hier weg.

Ohne Vorwarnung wurde sie wieder bis zum Hals ins Wasser getaucht. Aber dieses Mal war das Wasser wenigstens warm. Sie wurde 5 Minuten in Ruhe gelassen, dann war ihr wieder warm. Der Filmer setzte seine Kamera an das andere Becken um und kam dann wieder zu ihr ins Wasser. „So, meine Süsse!“, sagte er. „Das im kalten Wasser hast Du gut gemacht. Jetzt kommt meine Traumszene und Du wirst mitmachen, ob Du willst oder nicht. Und je mehr Du Dich wehrst, desto besser wird mein Video. Also wehr Dich!“ Dann machte er die Gurte um Elinas Hände locker und begann zu filmen. Elina merkte, wie sich der Würfel mit ihr langsam um seine Querachse nach vorne drehte. In spätestens drei Minuten würde ihr Gesicht im Wasser sein. Deshalb versuchte sie, ihre Hände aus den Fesselhandschuhen zu lösen. Die linke Hand kam schnell raus, aber das nutzte ihr wenig. Mit dem linken Arm kam sie gerade so unter maximalen Verrenkungen an den Verschluss der rechten Hand. Als sie beide Hände frei hatte, war nur noch wenig Zeit, dann würde ihr Kopf unter Wasser gezogen.

Sie versuchte, das Korsett zu öffnen, fand aber keinen Anfang der Schnürung. Dann versuchte sie, sich so weit wie möglich nach hinten zu biegen. Sie panikte und tobte, aber bald war das Gesicht unter Wasser. Hier tobte sie weiter, bis sie Wasser schluckte. Nun wurde ihr Gefängnis schnell weitergedreht, bis sie hustend und Wasser spuckend wieder auftauchte. Sie tobte weiter, bis sie nach drei Minuten die Hälfte des Umlaufes erreicht hatte, bei dem ihr Kopf rausguckte. Dann hielt die Bewegung plötzlich an, bis sich Elina beruhigt hatte. „Wunderschön gemacht!“, sagte der Videofilmer. „Jetzt filmen wir nur noch das Eintauchen und das Hochkommen, die Passage unten durch machen wir ganz schnell. Aber wenn Du aufhörst mit Toben, müssen wir wieder langsam werden.“

Elina hasste diesen Menschen. Alles, was er sagte, klang wie eine Drohung. Er hatte wirklich Freude an ihrer Angst. Die nächsten drei Umdrehungen waren trotzdem nicht schlimm. Elina hatte reichlich Zeit zu Durchatmen und sah, dass ihr Fotograf die Drehgeschwindigkeit steuerte. Nach dem dritten Mal sagte er laut zum Kameramann: „Du hast noch fünf Minuten!“ Der Kameramann sagte darauf: „Ja, ich weiß, ich hatte meine halbe Stunde und ich hab dein Model nicht kaputtgemacht – wie versprochen. Was ist, wenn sie freiwillig länger im Wasser bleiben will?“ Dann sagte er zu Elina: „Ich weiß doch, dass Du es auch genießt. Komm, letzte Runde, ich hab etwas, was Du magst.“

Noch bevor Elina reagieren konnte, hatte sie einen Plastikbeutel mit viel Luft über dem Kopf. Die Luft nutzte nur nichts, denn sobald ihr Gesicht im Wasser war, drückte das Wasser das Plastik dicht vor ihr Gesicht. Mit dem Hinterkopf konnte sie nicht atmen. Sie merkte nicht, ob schneller gedreht wurde, aber als sie kopfunter hing, konnte sie den kleinen Luftvorrat in der Tüte ausnutzen. Jetzt wurden die Vibratoren in ihrem Schritt eingeschaltet, sie funktionierten also auch unter Wasser. Sobald ihr Gesicht auftauchte, riss sie sich den Beutel vom Kopf und dann alle erreichbare Technik vom Körper. Damit sollte auch dem letzten Idioten klar sein, dass sie auf keinen Fall weitermachen wollte.

Elina wurde jetzt aus dem Wasser gehoben und mit dem Würfel auf dem Boden abgestellt. Der Fotograf legte ihr wieder ein stählernes Halsband mit Kette um, dann wurde sie ganz schnell aus dem Korsett und den Fußfesseln befreit und die restlichen Elektroden wurden entfernt. Dann bekam sie – oh Wunder – ein angewärmtes Handtuch und einen angewärmten Bademantel. Als sie trocken war, gab man ihr ihren Skianzug zurück. Auch der war liebevoll angewärmt. Jemand sagte „Mittagspause!“, die Kamera wurde ausgeschaltet und die Männer zogen die Latexklamotten aus.

Die Pause kam Elina unwirklich friedlich vor. Ihr wurde schnell wieder warm, sie bekam heißen Tee und redete mit den Männern. Wenn sie nicht immer noch eine lange Kette um den Hals gehabt hätte, wäre alles in Ordnung. Der Fotograf lobte, wie stolz er war, dass sie so gut durchgehalten hätte. Wenn sie geahntt hätte, was auf sie zukam, dann hätte sie alles mitgemacht bis zu dem Punkt mit dem Wasser. Der Kameramann fragte sie ernsthaft, ob sie für zehntausend Euro einen ganzen Tag Wasserfolter für ihn modeln würde. Elina sagte ihm ab, weil er ihr Angst mache und machte ihm klar, dass sie niemals mit ihm allein sein wolle – egal, wieviel Geld geboten wäre. „Schade!“, war die Antwort, „immerhin bist Du die erste, die zwei meiner Szenarien mitgemacht hat.“

Dann fragte Frank, der Mensch hinter der Gasmaske, der ohne Gasmaske wie ein 35-jähriger Nerd aussah, ob sie den Strom auf dem Körper wirklich tolerieren könnte. Elina antwortete, dass sie die Erfahrung mit dem Strom spannend fand und durchaus einen Genuss dabei empfände. Darauf gestand ihr Bernd, dass er zwar diese Sachen baute, aber noch nie gesehen hatte, wie es von einer Frau benutzt wurde. Er fand den Tag heute großartig und war froh, das bis jetzt alles funktioniert hatte. Frank erschien ihr nett und vertrauenswürdig.

Der Mann, der keine Gasmaske mochte und sein Gesicht hinter der Latexmaske verborgen hatte, hieß Elmar. Er hatte bisher kein Wort gesagt. Nun erfuhr sie, dass er in einer kleinen Edelstahlschmiede hauptsächlich SM-Möbel baute und hier probierte, was funktionierte. Er fand die riesige Werkhalle und die technischen Möglichkeiten des von ihm gebauten Würfel interessant. Wie Elina aus dem Gespräch entnahm, hatten sich Elmar und Frank heute erst kennengelernt und hatten noch nie über eine Kombination ihrer Produkte nachgedacht.

Und dann war da noch Michael, der Mann mit der Videokamera. Ihm gehörte die Werkhalle. Er hatte die beiden Wasserbecken schon vor langem gebaut, um Frauen darin zu filmen, die sich gerne oder für Geld von ihm quälen ließen. Michael fand für seinen Geschmack viel zu selten Opfer und verstand nicht, warum. Sein Preis für die Nutzung der Halle war, dass er einen halbe Stunde das Programm bestimmen durfte. Die anderen betrachteten ihn als Sicherheitsrisiko, weil er wirklich Angst und Panik sehen wollte und weil er unabgesprochen eine Schlange und eine Tarantel mitgebracht hatte, um Elina noch etwas mehr Angst zu machen. Um die surreale Situation noch etwas zu steigern, klopfte es am Hallentor und ein Bote brachte fünf Pizzen. Elinas Lieblingspizza war dabei.

Nach dem Essen fragte der Fotograf, ob Elina noch einmal zur Toilette wollte. Er führte sie an der Halskette zur Hallentoilette und drückte ihr die Kette in die Hand. „Also ich finde das alles härter, als es gedacht war. Besonders Michael geht mir auf die Eier, dem kann es nicht gefährlich und schmerzhaft genug sein. Wir beiden können jetzt einfach abhauen, ich klär das schon.“ „Wärst Du traurig?“ „Ich wär trauriger, wenn Du nicht mehr mit mir redest, weil ich es übertrieben habe.“

Elina dachte nach. Die ganze Zeit waren ihre Gedanken zwischen Geilheit und Fluchtreflex hin- und hergependelt. Aber jetzt, wo sie das Angebot zum Rückzug hatte, wollte sie den Tag bis zum Ende auskosten. Nach dem Kaltwasserbad war nichts mehr von der kostbaren Erregung übrig, aber das konnte sich ja wieder ändern. Und sie wollte endlich den größten Vakuumwürfel der Welt sehen, der extra für sie konstruiert und gebaut wurde. Also verschwand sie kurz auf der Toilette und drückte dem Fotografen das Ende der Kette wieder in die Hand. „Ich möchte bitte weiter Sklavin spielen, wenn die Herren so schöne Spiele für mich haben.“ Elina staunte selber, das sie das sagte. Dann musste sie allerdings genauso lachen wie der Fotograf. „Lass das nicht die andern hören. Sonst verlangen Michael und Frank noch Sexualdienstleistungen.“ „Elmar nicht?“ „Nein, der mag Männer in Latex.“

Als sie wieder in die Werkhalle kamen, war Michael weg. Er hatte bekommen, was er wollte. Die Stimmung war plötzlich fröhlicher und offener. Als erstes bat der Fotograf Elina, ihre Kette doch bitte selber zu halten. Die drei verbliebenen Männer holten jetzt ein schweres Latexpaket und bliesen es mit einem Staubsauger auf. Es entstand eine zwei Meter große halbtransparente Kugel, in die Elmar hineinstieg. Der Metallwürfel, an dem Elina die letzten Stunden (sie hatte jedes Zeitgefühl verloren) angebunden war, wurde von Frank und ihrem Fotografen demontiert, Elmar baute ihn in der Kugel wieder auf. Jetzt schauten die Ecken raus, es wurde doch ein Würfel. Erster Probelauf mit dem leeren Konstrukt: Der Würfel war wirklich groß, die Absaugung dauerte fünf Minuten.

Elina sah gelassen zu, ihr Einsatz kam später. Jetzt zog Frank seine Latexsachen wieder an, kroch durch die Einstiegsöffnung in den Würfel und steckte den Kopf aus der Halsöffnung. Dann wurde wieder abgesaugt, er stand wie eine Kerze im Würfel und die Männer sahen nicht zufrieden aus. Dann wanderte der Fotograf langsam suchend durch die Halle und kam mit einem alten Drehhocker zurück. Frank stieg aus, die Männer hoben den Vakuumwürfel hoch und stellten den Hocker mittig drunter. Dann stieg Frank wieder ein, setzte sich auf den Hocker, steckte den Kopf durch die Halsöffnung und es wurde wieder abgesaugt.

Dieses Mal sahen die Gesichter der drei fröhlich aus. Frank saß immer noch auf dem Hocker und hing wie festgeklebt in sitzender Stellung im Vakuumwürfel fest. Der Fotograf hob den Würfel an einer Kante an und ließ ihn mitsamt Frank auf die Vorderseite kippen. Er pendelte kurz, blieb aber fest angesaugt. Sein Gesäß war gut zugänglich, das war vorher wohl das Problem. Elmar probierte jetzt, den Würfel mit Frank erst auf den Kopf, dann auf den Rücken zu drehen. Dann wurde die Vakuumpumpe abgeschaltet und gewartet, wann Frank sich wieder bewegen konnte und wie er auf den Boden sank. Zum Schluss kroch ein glücklich verklärt schauender Mann aus der Einstiegsöffnung und bedankte sich umständlich bei den anderen für das Erlebnis. Mit vereinten Kräften wurde der Würfel zurück über Hocker gehoben.

Elina wusste, dass sie jetzt dran war. Sie hatte beschlossen, dass sie für den Rest des Tages nicht mehr die geduldige Sklavin spielen, sondern lieber die Initiative übernehmen sollte. Als erstes zog sie sich unaufgefordert aus. Auf die Maske konnte sie verzichten, die lästige Kamera war ja weg. Dann bat sie den Fotografen um den Schlüssel für ihr Halsband. Der lachte zwar, aber er entfernte das Stahlband selbst, bevor sie sich lange mit dem Verschluss herumärgerte. Dann fragte sie mit leicht genervten Unterton: „Seid ihr soweit, saß ich einsteigen kann?“ Frank reichte ihr wortlos die beiden Brustschalen mit ihrem dicken Kabelbaum. Elina hielt sie sich an den Brustkorb, wo sie mit einem breiten Gummiband befestigt wurden. Dann fragte Frank den Fotografen: „Das volle Programm?“ und der antwortete: „Na klar das volle Programm. Sie fordert es gerade selbst heraus.“ Elina verstand nicht, worum es ging.

Frank holte aus seiner Kiste zwei runde technikgefüllte Bauteile mit kleinen Krokodilklemmen daran und gab sie dem Fotografen. Der schaute kurz die rechte Brustschale an, schraubte in der Mitte ein Teil heraus, griff mit der Klemme nach Elinas Nippel und schraubte das neue Teil ein. Die spitzen Zähnchen der Krokodilklemme sahen übel aus, fühlten sich dann aber überraschend sanft an. Der gleiche Vorgang folgte links. Elina fragte neugierig: „Machen die Strom?“ und Frank erklärte stolz: „Die können das volle Programm: Zukneifen, drehen, ziehen und Reizstrom. Es sind Prototypen. Normalerweise hat alles, was ich gebaut habe, Sicherheitsfunktionen drin. Aber diese kleinen Biester können noch nicht alleine loslassen. Versuch nicht, sie abzureißen!“ Aua, das klang schmerzhaft. Mit nichts als den Schalen am Körper kletterte sie in den Würfel. Dann reichte ihr Frank noch einen Lederhandschuh für die rechte Hand mit einem Kabel dran zum Anziehen.

Von innen war der Raum im Vakuumwürfel noch grösser, die Halsöffnung erreichte sie nur im Stehen. Die obere Seite ließ sich auch nicht so weit herunterziehen, dass sie sich setzen konnte und trotzdem den Kopf draußen hatte. Elina hatte genug Erfahrungen mit dem Vakuumbett, sodass ihr zwei Lösungen einfielen. Sie könnte um ein Stück Band bitten, um die Öffnung zu verschließen oder sich einfach auf den Hocker stellen, bis es eng wurde. Das zweite Verfahren war einfacher. Die Kabel der Brustschalen und des Datenhandschuhes wurde noch durch die dafür vorgesehene Öffnung gezogen und die Einstiegsöffnung verschlossen. Dann lief die Vakuumpumpe an. Es dauerte ungewohnt lange und war auch etwas bedrückend, als die Wände immer näher kamen, aber das mit dem Hinsetzen funktionierte gut. Dann saugten sich die Latexblätter an Elinas Körper. Das Gefühl auf der Haut war viel intensiver als bei allen Catsuits und die Wirkung des Soges war gewaltig. Außer ihrem Kopf konnte sie wirklich nichts bewegen.

Elina wurde samt Würfel mit dem Gesicht nach unten gekippt. Dann wurde mit schweren Teilen an ihrem Po hantiert. Sie spürte an der Kälte, dass das Latex dort eine Öffnung hatte. Sonst spürte sie nichts. Als nächstes kam der Fotograf und setzte ihr die wohlbekannte Gasmaskenhaube mit den Kopfhörern auf. Er wurde dunkel, leise Musik spielte zu ihrer Beruhigung. Als die Sichtscheibe wieder klar wurde, sah sie das wohlbekannte Tablet direkt vor sich.

< Hallo Elina > < Es gibt ganz viele neuen Funktionen. > < Aber wir programmieren noch. J > < Du kannst versuchen, mit dem Finger zu wackeln. Es bewegt sich nichts, aber der Handschuh merkt den Druck. > < Zeigefinger = hoch, Mittelfinger = runter, Daumen = Enter, Ringfinger = zurück >

< Stinkefinger (Faust zu außer Mittelfinger) = Notsignal > < Faust zu = Ich will mehr! >

< Mit Enter geht es los. > Na das hatte Frank sich ja schön ausgedacht. Wenn sie vor Schmerzen und Wut die Faust ballte, könnte sie sich damit so richtig in die Sch… reiten. Aber Elina begrüsste, dass es jetzt ein Notsignal gab. Ob die Betätigung bedeutete, dass alles ausging oder dass jemand nach ihr sah, blieb leider offen. Sie musste schon etwas Kraft in das Enterzeichen legen, aus Versehen programmieren ging nicht. < Dauer 2 = 2 Stunden, 3 = 3 Stunden, 4 = 4 Stunden, 8 = Zufall , 9 = Joe entscheidet > Das war schon mal eine spannende Information, entweder das Tablet oder ihr Fotograf hieß Joe. Das Tablet hatte hoffentlich keinen Namen, in ihren Gedanken agierte das Programm sowieso zu oft wie eine Person. Sie wählte das dreistündige Programm, vier würde sie heute nicht mehr durchhalten. Dann kamen wohlbekannte Fragen < Belästigung 70 % – 100 % > Eigentlich hatte Elina heute genug gelitten, also wählte sie die 7 für 70 %. Das klappte. < Befriedigung 50 % – 99 % > Hier wählte sie das Maximum, was sonst?

Zwei Botschaften gab es noch für sie: < Es gibt nichts mehr zu entscheiden, Datenhandschuh bis auf Notsignale deaktiviert. > < Sie werden jetzt gewaltsam aufgespießt. Danke für Ihr Verständnis. > Dann wurde es dunkel, beruhigende romantische Instrumentalmusik erklang und Elina spürte eine Berührung, die ihre Rosette suchte. Sie kannte das. Sie wusste nicht, ob sie vor der Größe des Zapfens Angst haben musste. Bisher hatte es bei jedem neuen Spielzeug des Fotografen eine Steigerung gegeben. Das Gedehntwerden konnte sie mühsam als Teil des Spieles genießen und wenn der Zapfen erst mal drin war, war er sehr lustvoll. Aber vorm Überdehnt werden hatte sie Angst. Sie hatte üble Geschichten über Inkontinenz im Internet gelesen. Und außerdem fand sie ihren Po sehr gelungen, er brauchte keine Dehnungsstreifen. Das Einführen des analen Zapfens war wie meistens eine Herausforderung. Sie benötigte einige Entspannungsübungen, um ihn in sich einzulassen. Es tat auch ganz weh, aber letztlich hatte sie keine Chance gegen die kontinuierlich drängende Kraft einer Hydraulik. Elina war wieder einmal nass vor Schweiss, was das sie umgebende Latex nicht gleitfähiger machte und sie war wirklich glücklich, als der dickste Punkt des Analvibrators in sie eingedrungen war und es leicht weiterging.

Elina hatte die gesamte Außenwelt vergessen und war jetzt nur auf ihr Becken konzentriert, wo gleich ein Dildo in ihre empfindlichste Öffnung eindringen und sie verwöhnen sollte. Ein angenehmer Schauer durchzog ihren Körper, als ein sanft vibrierendes Objekt ihre äußeren Schamlippen berührte, etwas nach hinten zog, sie teilte und wie ein Taststift den Kitzler umfuhr. Dann suchte der Vibrator die tiefste Stelle und drang langsam in sie ein. Es war spannend, aber es fühlte sich leer an. Dieser Vibrator war eindeutig zu dünn. Kannten Frank und Joe ihre Scheide nicht mehr, dass sie sie mit diesem unter untermaßigen Dingsda veräppeln wollten? Elina begann sich zu ärgern. Damit würde sie nie einen Höhepunkt bekommen, eher wurde sie totgekitztelt.

Der Vibrator zog sich zurück. Nach einer Minute teilte er ihre Schamlippen erneut, um ihren Kitzler zu verwöhnen. Er ließ sich dabei viel Zeit, das ärgerte Elina nur noch mehr. Er war immer noch zu klein. Dann tauchte er langsam in die Öffnung, für die er vorgesehen war. Dieses Mal fühlte er sich schon besser an. War das ein Wunschtraum oder konnte die Technik Spielzeuge wechseln? Elina traute ihren Sinnen nicht. Bisher musste ihr Unterleib nur „zu klein“, „passt“ und „Aua, das geht nicht“ unterscheiden. Aber die Frage, wie viel zu klein ein Eindringling war, die hatte sie noch nicht. Auf jeden Fall war der hier auch weiterhin zu klein oder – falls es ein anderer war -immer noch zu klein. Ihre Sinne waren geweckt, auf Dinge zu achten, die sie noch nie gefühlt hatte. Das war geil.

Der Eindringling zog sich zurück und von neuem wurden ihre Schamlippen berührt. Dieses Mal war sie sicher, dass die Spitze des Vibrators grösser war. Außerdem vibrierte er anders. Er brauchte noch länger, um ihren Kitzler zu verwöhnen und drang dann in sie ein. Das war gut so, Elina fühlte sich ausgefüllt. Der Vibrator bewegte sich ein paarmal langsam in sie hinein und heraus, dann verschwand er wieder.

Eine kurze Wechselpause später drückte ein breiter weicher vibrierender Kopf Elinas Schamlippen breit. Schlagartig wurde ihr warm, denn der war wirklich groß. Wie seine Vorgänger vibrierte er ein wenig auf dem breitgedrückten Schamhügel, um dann seine Wirkung über dem Kitzler zu entfalten. Drei oder viermal glitt er sanft drängend einen Weg suchend über Elinas feuchte Schamlippen, bevor er seinen Eingang fand. Er fühlte sich dick an in Elina, er fühlte sich großartig an und er brachte sie zum Schwitzen. Elina hielt den Atem an, als der dicke Dildo sie penetrierte. Sie spürte, dass dieser Zapfen der Richtige war. Er war genug, seine Anwesenheit und seine Vibration reichten allein, um sie zum langersehnten Höhepunkt zu bringen.

Sieben- oder achtmal drang der Dildo in Elina ein, bis sie schnaufte und keuchte. Dann verschwand auch er. Was als nächstes kam, machte Elina Angst. „Sie werden aufgespießt!“ war die Ankündigung Es fühlte sich eher wie gepfählt an, denn ein apfelgroßes Objekt brachte ihren Kitzler zum Vibrieren, bevor es weiter sanft vibrierend seinen Weg in ihr Inneres suchte. Der Vibratorkopf hatte die Ausdauer und die Nachdrücklichkeit eines Presslufthammers. Er wiederholte immer wieder denselben Vorgang, an der tiefsten Stelle Elinas Schamlippen weiter auseinander zu drängen und er kam damit vorwärts. Elina war Mutter und wusste, hier passte sogar ein kindlicher Schädel durch. Aber trotzdem war das zu viel.

Erst wuchs die Angst in Elina, doch der riesige Vibrator kam langsam vorwärts. Dann wurde sie panisch und schrie, denn der Druck in ihrem Inneren war höher, als sie zu ertragen bereit war. Der Vibrator bereitete ihr ebenso viel Lust wie Schmerzen, aber er war einfach zu groß – obwohl er seinen Weg unerbittlich fortsetzte. Dann kam die große Ruhe und Klarheit über sie und sie erinnerte sich: Sie hatte ein Safeword. Wie war das vorhin. Zuerst machte sie eine Faust – kein Effekt. Weder bekam sie eine Faust zustande noch reagierte das Programm. Ops, Abbruchzeichen war der Stinkefinger. Sie versuchte es. Ihre Hand bewegte sich immer noch nicht, aber die Stimme im Kopfhörer sagte: „Abbruch der aktuellen Aktion. Kalibrierung abgeschlossen.“ Der übergrosse Vibrator zog sich so langsam zurück, wie er gekommen war.

Nach der gewohnten Wartezeit kam der vorletzte Spaßmacher wieder. Es hatte jetzt etwas Vertrautes, wie er langsam vom Schamhügel zur richtigen Stelle glitt und dann sanft in sie eindrang. Elina vertraute darauf, dass dieses Teil nur zur Vermehrung ihrer Lust gebaut war und genau das tun würde. Jetzt wurde die bisher sanfte Musik lauter, es gab heute Rammsteins „ohne Dich“, „Amerika“ und viel Tote Hosen. Gleichzeitig blitzten kurze Schmerzimpulse über ihre Brüste, zu schnell, um wirklich weh zu tun. Um ihre Aufmerksamkeit zu fesseln, reichte es. Das Atmen wurde etwas schwerer, obwohl Elina kein Korsett und auch sonst nichts Einengendes trug. „Jetzt geht’s los!“ jubelten Elinas Hormone.

Zuerst kam wie immer die Frustrationsphase. Elina fand zwar, dass sie heute schon genug Ärger und Unannehmlichkeiten weggesteckt hatte, aber das Programm wusste das natürlich nicht. So fuhr es mit freundlich brummenden Umkreisungen ihrer Brüste fort. Nach jeder Umkreisung gab es einen etwas stärkeren Schlag etwas weiter innen. Die Vibratoren in ihrem Unterleib marodierten weiter und hielten sie auf niedrigem Niveau erregt. Nach einer ganzen Weile des Wartens kam die erwünschte Steigerung. Das Atmen wurde schwerer, jede Umkreisung ihre Brüste endete mit demselben Schlag, aber das Brennen ließ nicht mehr nach, so dass nach und nach eine immer größere Fläche gefühlt in Flammen stand. Die Schmerzen waren atemberaubend. Elinas wusste, dass die Schmerzreize kurz vor einem Orgasmus am stärksten waren und so begrüßte sie das Brennen freudig.

In der nächsten Steigerungsstufe wurde ihr das Atmen erst ganz leicht gemacht. Dann war der Atemschlauch plötzlich zu. Nun wurden die Brustklammern aktiv. Erst kniff es leicht, dann schlug der Reizstomgenerator mit Nadelimpulsen zu, die ihr die Tränen in die Augen trieben. Es gab wieder frische Luft und die Vibratoren gingen auf fast volle Leistung. Elina merkte, wie der Orgasmus kam. Kurz davor starben die Vibratoren ab und die Luft war wieder weg. Das Spiel wiederholte sich mindestens dreimal. Dann war Elina so weit, dass sie auch ohne äußere Stimulation fast platzte.

Ein Sensor bemerkte die zunehmenden Kontraktionen in ihrem Anus und löste eine Unterroutine des Programmes aus, die Elina erst absolute Stille in den Ohren und im Unterleib, dann frische Luft und Helligkeit bescherte. Als die Erregung nachließ, sah Elina auf dem Tablet die Schrift < Niemand hat Dir einen Orgasmus erlaubt. > Sie hasste dieses Programm. Sie hasste seinen Programmierer und den, der das Geld für das Programm gezahlt und wahrscheinlich diese salbungsvollen Sprüche ausgeheckt hatte. Und sie hasste sich selbst, weil sie immer wieder auf die Versprechen des Programms hereinfiel, weil sie rattenspitz war und deshalb gleich freudig die nächste Verarschung hinnehmen würde.

Zu allem Überfluss zog sich jetzt der Vibrator aus ihrer Vagina zurück. Dann gab es wieder kleine sanfte Impulse außen an ihren Brüsten, dann etwas weiter innen, dann ganz innen und dann zupfte es leicht an den Nippeln. Oops, die Sequenz war neu und fühlte sich an, als würde jemand ihre Brust sanft kneten. Es gab wieder Musik in ihrem Kopf, sanfte gelöste Klaviermusik. Das Spiel an den Brüsten ging auch innen und außen gleichzeitig, dann aus drei und vier Richtungen. Dann konnte sie die Elektroden nicht mehr unterscheiden und merkte nur, wie nacheinander außen, mittig und innen stimuliert wurden, bevor die Nippelklemmen die Grenze zwischen Spiel und leichtem Schmerz ausloteten.

Elina döste ein bisschen und träumte. Solange sie frei atmen könnte, war das Programm nicht auf Frustration oder Höhepunkt aus. Aber es kam ein neuer Schmerz dazu: Der Analvibrator wurde aufgeblasen. Er konnte damit zwar nicht wirksam vibrieren, aber gewaltig Druck machen. Dann passierte etwas Seltsames: In ihrem Sichtbereich erschien eine Hand und nahm das Tablet weg. Drei Minuten später war es wieder da, jetzt in einem Zellophanbeutel eingepackt. Das ergab keinen Sinn. Bagging für Computer? Der brauchte schließlich Strom, keine Luft.

Elina bewegte sich. Sie klebte noch immer unverrückbar im Vakuumwürfel fest, aber es ging aufwärts und dann vorwärts. Das machte ihr Angst. Sollte sie wieder fallen gelassen werden? Dieses Gefühl fand sie einen Stoff für Albträume. Sie hätte ihren Bungeesturz heute mehr genossen, wenn sie darauf gefasst gewesen wäre. Langsam wurde sie wieder abgesenkt und dabei 45° nach hinten gekippt. Ihre Füße wurden intensiv warm, dann die Beine und dann erkannte sie das Gefühl von warmem Wasser am Po. Fast unmerklich kippte sie wieder nach vorn und der Wasserspiegel kam in ihren Sichtbereich.

Es wurde auch dunkler, weil das Außenlicht vom Pool geschluckt wurde. Ihre Sichtscheibe blieb diesmal klar. Dafür machte sich Panik in Elina breit. Sie wollte kein Wasser schlucken und nicht im Vakuumwürfel ertrinken. Sie machte mehrfach das Abbruchzeichen mit der Hand, aber auf dem Tablet erschien nur < Abbruch nicht sinnvoll. >. Erst tauchte das Tablet unter, dann stieg das Wasser an ihren Hals. Auch der Kopf kam unter Wasser. Ihre Atmung funktionierte trotzdem, es blubbert nur so laut, dass auch die dicken Ohrmuscheln das nicht abhielten. Und dann lief das warme Wasser auf ihren Rücken.

Langsam beruhigte sich Elina. Ihr Körper fühlte sich unter Wasser ganz anders an, viel empfindlicher und intensiver, so wie beim ersten Mal in Latex. Leider wurde die Sichtscheibe wieder verdunkelt, was unter Wasser noch ekliger war. Dann saugten die Brustschalen sich kräftiger an und veranstalteten einen wüsten Wirbel aus Nadelimpulsen um ihre Nippel. Der Vibrator fand auch unter Wasser seinen Weg zwischen ihre Schamlippen. Es fühlte sich gut an, zu gut, denn Elina wusste, dass ihre Zeit noch nicht gekommen war. So wehrte sie sich gegen die Erregung, die ja nur wieder im Frust endete. Es half nichts. Sie stöhnte laut, als jetzt ein drittes Objekt an ihrer Scham auftauchte und der Saugwellenvibrator sich über ihre Vagina stülpte. Dann kam wie aus dem Nichts die Stimme: „Elina, komm für mich!“.

Sie wurde noch nie im Leben so gequält, so frustriert und sie fühlte sich noch nie so befreit. Der erste Orgasmus hielt fünf Minuten. Dann ballte Elina die Faust und alle Objekte in ihrem Becken stoppten. Das Programm gab ihr 5 Minuten Pause, dann folgten eine sanfte Runde Nippleplay. Eine darauf folgende rüde Runde langer Impulse brachte ihre Brüste zum Brennen und die Luft blieb weg. In diese atemberaubte Phase maximaler Aufmerksamkeit ließ der Analvibrator den Druck ab, der Zapfen in der Vagina lief an und in einer Minute zur vollen Leistung. Dann gab es frische Luft und der Saugwellenvibrator startete. Das reichte für weitere 5 Minuten Orgasmus.

Elina war schwindelig, sie war glücklich und bereit, die ganze Tortur von vorne zu beginnen. Dabei dachte sie allerdings nur an den Vakuumwürfel, der Rest des Tages war schon vergessen. Sie gönnte sich dieses Mal von allein eine Erholungspause, bevor sie wieder eine Faust machte. Beim dritten Mal lief nur noch der Saugwellenvibrator auf ihrer überreizten Perle. Das reichte für den nächsten Orgasmus. Beim vierten Versuch reichte die Kraft nicht zum Faust machen.

Elina bekam kaum noch mit, wie sie mit dem Würfel angehoben und aus dem Wasser geholt wurde. Ihr Kopf wurde befreit, dann bekam sie einen Strohhalm mit Orangensaft in den Mund. Alle Eindringlinge wurden aus ihrem Becken entfernt. Jemand hielt durch das Latex ihre Schultern. Luft zog in den Würfel und ihr Halt fiel zusammen. Der Fotograf kam durch den Einstieg, zog sie aus den schlaffen verschwitzten Latexfolien und trug sie in den Bottich. Das warme Wasser tat so gut, auch wenn sie anfangs festgehalten werden musste.

Als sie aus dem Wasser kam, war die Halle schon aufgeräumt, die Technik demontiert und verstaut. Es gab wieder einen warmen Bademantel und ein Handtuch für sie. Dann sah sie ihr letztes Problem. Sie war heute früh im Catsuit losgefahren. Wäsche für den Rückweg hatte sie nicht. Und was das in Joe auslösen würde, wenn sie nackt im Skianzug neben ihm im Auto saß, daran wollte sie jetzt nicht denken.

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